Walter Jens, 2003, Foto: Doris Poklekowski

Walter Jens
Foto: Doris Poklekowski

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Walter Jens Hintergrund-Information: Zum 85. Geburtstag Walter Jens Hintergrund-Information: Zum Tod von Walter Jens

*8.März 1923 in Hamburg, +9.Juni 2013 in Tübingen/Baden-Württemberg

Stationen u.a.: 1963-89 Professor für Klassische Philologie und Allgemeine Rhetorik in Tübingen. 1989-97 Präsident der Berliner Akademie der Künste. Seit 2007 ist er demenzkrank.

Arbeitsgebiete: Roman, Fachbuch, Essay, Hörspiel, Fernsehspiel, Sachbuch, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Preis der Amis de la Liberté (1951). Deutscher Jugendliteraturpreis (1959). Lessing-Preis der Stadt Hamburg (1968). Heinrich Heine-Preis der Stadt Düsseldorf (1981). Ehrenpräsident des P.E.N.-Zentrums der BRD (1982). Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1983). Adolf Grimme-Preis (1984). Ehrendoktorwürden der Universität Stockholm. Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg. Alternativer Büchner-Preis (1988). Theodor Heuss-Preis (1988, gemeinsam mit Inge Jens). Hermann Sinsheimer-Preis (1989). Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (1990). Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (1992). Bruno Snell-Plakette, Hamburg (1997). Ehrenpräsident der Akademie der Künste, Berlin (1997). Ernst Reuter-Plakette (1998). Predigt-Preis, Bonn (2002). Bundesverdienstkreuz (2003). Corine-Literaturpreis (2003, gemeinsam mit Inge Jens).
- Mitglied in der "Gruppe 47", 1961-93 Mitglied in der Akademie der Künste, Berlin(West), 1986-90 Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (Ost), 1990-93 Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (Ost), seit 1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin und Mitglied im P.E.N.-Zentrum der BRDeutschland, sowie
Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, der Freien Akademie der Künste, Hamburg, und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Frankfurt am Main.

Veröffentlichungen (Auswahl): Das weiße Taschentuch, Erzählung (1947). Nein. Die Welt der Angeklagten, Roman (1950). Der Blinde (1951). Vergessene Gesichter (1952). Der Mann, der nicht alt werden wollte (1955). Das Testament des Odysseus (1957). Statt einer Literaturgeschichte, Sachbuch (1957). Herr Meister, Dialog über einen Roman (1963). Die rote Rosa, Fernsehspiel (1966). Der tödliche Schlag, Fernsehspiel (1966). Die Verschwörung, Fernsehspiel (1966). Feldzüge eines Republikaners, Sachbuch (1988). Frau Thomas Mann, Biografie (2003, Rowohlt, zusammen mit Inge Jens). Katias Mutter, Biografie (2005, Rowohlt, zusammen mit Inge Jens).

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