Ernst Jandl, 1995, Foto: Ekko von Schwichow

Ernst Jandl,
Foto: Ekko von Schwichow

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Ernst Jandl zum Text (leben und schreiben) zum Text (zwei bräute : ein deutsches denkmal) Hintergrund-Information: Friederike Mayröcker und Ernst Jandl zum Text (Ernst Jandl liest Ottos Mops) zur Hörprobe: Ernst Jandl liest "Ottos Mops" aus "Eile mit Feile"

*1.August 1925 in Wien/Österreich, +9.Juni 2000 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Soldat im 2. Weltkrieg. 1945 Kriegsgefangenschaft in England. Studium Germanistik und Anglistik in Wien. 1950 Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Arthur Schnitzler. Gymnasiallehrer. Seit 1954 Zusammenarbeit mit seiner Gefährtin Friederike Mayröcker. 1984 übernimmt er die Stiftungsdozentur für Poetik an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Bedeutender Vertreter der experimentellen Lyrik. Unterrichtet an der "Schule für Dichtung" in Wien. Jazzfan.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Lautgedicht, Sprechgedicht, Hörspiel, Theaterstück, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Hörspielpreis der Kriegsblinden (1968). Georg Trakl-Preis (1974). Großer Österreichischer Staatspreis (1978). Mülheimer Dramatikerpreis. Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1984). Literaturpreis für grotesken Humor, Kassel (1987). Anton Wildgans-Preis der österreichischen Industrie. Heinrich von Kleist-Preis (1993). Friedrich Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (1995).
- Seit 1964 Mitglied im Forum Stadtpark, Graz und seit 1973 in der Grazer Autorenversammlung.

Veröffentlichungen (Auswahl): Andere Augen, Gedichte (1956, Bergland-Verlag). klare gerührt (1964). Hosi-anna (1965). Laut und Luise, Gedichte (1966, Walter-Verlag). Fünf Mann Mensch, Hörspiel (1966, gemeinsam mit Friederike Mayröcker). sprechblasen (1968, Luchterhand). der künstliche baum (1970, Luchterhand). flöda und der schwan (1971, Eremitenpresse). dingfest, Gedichte (1973, Luchterhand). serienfuss (1974, Luchterhand). für alle (1974, Luchterhand). Alle freut, was alle freut, Ein Märchen in 28 Gedichten (1975, Middelhauve). Die Humanisten, Hörspiel (1977). die bearbeitung der mütze, Gedichte (1978, Luchterhand). der gelbe hund (1980, Luchterhand). Aus der Fremde, Sprechoper (1980). Augenspiel, Gedichte (1981, Verlag Volk und Welt). selbstporträt des schachspielers als trinkende uhr, Gedichte (1983, Luchterhand). Das Öffnen und Schließen des Mundes, Frankfurter Poetik-Vorlesungen (1985). idyllen, Gedichte (1989, Luchterhand). Das Röcheln der Mona Lisa, Hörspiel (1990, Verlag Volk und Welt). Der beschriftete Sessel, Gedichte (1991, Reclam, hrsg. von Klaus Pankow). Peter und die Kuh, Gedichte (1996, Luchterhand). Letzte Gedichte (2001, Luchterhand, hrsg. von Klaus Siblewski). Briefe aus dem Krieg, 1943-46 (2005, Luchterhand, hrsg. von Klaus Siblewski). aus dem wirklichen leben, Gedichte+Prosa (2005, Luchterhand, hrsg. von Klaus Siblewski).

Sekundärliteratur (Auswahl): a komma punkt-Ernst Jandl-ein Leben in Bildern (2000, Luchterhand, von Klaus Siblewski).

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