Ricarda Huch, Portrait von Karl Bauer (1868-1942), 1919, aus Privatsammlung; Copyright: foto-poklekowski Doris Poklekowski

Ricarda Huch
Repro: Doris Poklekowski

www.foto-poklekowski.de

Ricarda Huch zum Text (Mein Herz, Mein Löwel)
(Ricarda Octavia Huch)

*18.Juli 1864 in Braunschweig, +17.November 1947 in Schönberg (Kronberg)/Taunus

Stationen u.a.: Stammt aus einer Patrizierfamilie. Veröffentlicht 1888 erste Gedichte unter dem Namen R. I. Carda. 1888-91 Studium Geschichte, Philosophie, Philologie in Zürich. Unter dem Pseudonym Richard Hugo erscheint 1891 ihr erster Lyrikband "Gedichte". 1891 Promotion in Zürich zur Dr. phil. 1891-97 Bibliothekarin und Lehrerin in Zürich und Bremen. 1898 Heirat mit Ermano Ceconi. 1900 Umzug nach München. 1906 Scheidung. 1907 Kurzehe bis 1910 mit ihrem Vetter Richard Huch. 1916-18 lebt se in der Schweiz. Seit 1929 in Berlin. Seit 1932 in Heidelberg, Freiburg, Jena. Gegnerin des Nationalsozialismus. Verlässt 1933 die Preußische Akademie der Künste.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrensenatorin der Universität München (1924). Goethe-Preis der Stadt Frankfurt/Main (1931). Ehrenpräsidentin des ersten deutschen Schriftstellerkongresses in Ost-Berlin (1947).
- Bis 1933 Mitglied in der Preußischen Akademie der Künste.

Veröffentlichungen (Auswahl): Gedichte (1891/1894). Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren, Roman (1893). Teufeleien, Erzählungen (1897). Frau Celeste, Erzählungen (1899). Die Romantik, 2bändig (1899-1902 >Blütezeit der Romantik/Ausbreitung und Verfall der Romantik<). Aus der Triumphgasse, Roman (1902). Vita somnium breve, Roman (1902/1913 unter dem Titel Michael Unger. Von den Königen und der Krone, Roman (1903). Gottfried Keller, Biografie (1904). Seifenblasen, Erzählungen (1904). Die Geschichten von Garibaldi, Roman (1906). Neue Gedichte (1908). Der Hahn von Quakenbrück und andere Novellen (1910). Liebesgedichte (1912). Der Dreißigjährige Krieg, 2bändig (1912-14). Wallenstein, Studie (1915). Der Fall Deruga, Roman (1916). Michael Bakunin und die Anarchie, Biographie (1923). Frühling in der Schweiz, Erinnerungen (1938). Herbstfeuer, Gedichte (1944, Insel).

Sekundärliteratur (Auswahl): Ricarda Huch (1949, Wunderlich, von Gertrud Bäumer). Fliegen mit gestutzten Flügeln: Die letzten Jahre der Ricarda Huch 1933-1947 (2007, Arche Verlag, von Barbara Bronnen).

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