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Karsten Hoydal
*1912 in Tórshavn auf Streymoy/Färöer, +1990
Stationen u.a.: Wächst in einem Tuberkolose-Hospital in Hoydalar, einem Tórshavn angrenzenden Ort, auf. Ausbildung zum Agronomen in Kopenhagen, wo er sich speziell mit Fragen der Fischwirtschaft befaßt. Während des 2. Weltkrieges arbeitet er in den Forschungslabors des Dänischen Fischereiministeriums und wird, nach seiner Rückkehr auf die Färöer 1950 zum Direktor des Färöischen Fischereitechnischen Labors ernannt. Von 1954-57 in Sachen Fischerei für die FAO in Ecuador. Von 1963-67 Dienst in der Färöischen Verwaltung und von 1966-70 Mitglied des Färöischen Parlaments. Herausgeber des Literaturmagazins "Varðin".
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Übersetzung
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
Repräsentant der Färöer auf dem 1. Kongress der Europäischen Schriftsteller
Organisation (1977).
- Mitglied in der Färöische Akademie und
Vorsitzender des Färöischen Schriftstellerverbandes.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Myrkrið reyða, Gedichte (1964). Syngjandi grót, Gedichte (1951).
Vatnið og ljosið, Gedichte (1960). Leika pettið, Kurzgeschichte
(1971). Teinur og tal, Gedichte (1972).
- In wichtigen Anthologien:
Færøske digte 1900-72, Kopenhagen
1972 (ed. P.M. Pedersen). Rocky Shores, Paisley 1981 (ed. G. Johnston). Färöische Dichtung aus 100 Jahren-von
Djurhuus bis Poulsen (2007 in der "Nordische(n)
Reihe" der Pernobilis-Edition
des Engelsdorfer Verlages, ed. Paul Alfred
Kleinert).
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