Ödön von Horváth, Foto Dokumentationsstelle für neue österreichische KulturÖdön von Horváth zum Text (Pestballade)
(Edmund Josef von Horváth)

*9.Dezember 1901 in Fiume/Adria/Italien, +1.Juni 1938 in Paris/Frankreich

Stationen u.a.: Sohn eines ungarischen Diplomaten. In Belgrad, Budapest, München, Preßburg, Wien aufgewachsen. 1919 Studium Philosophie und Germanistik in München. Ab 1924 in Berlin, Murnau, Wien. 1929 Reise nach Barcelona. 1934 Emigration nach Wien und Henndorf. 1938 Emigration in die Schweiz. Wird in Paris durch einen herabstürzenden Ast erschlagen.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Roman, Komödie

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kleist-Preis (1931, gemeinsam mit Erik Reger).

Veröffentlichungen (Auswahl): Der ewige Spießer, Roman (1930). Geschichten aus dem Wienerwald, Volksstück (1931). Kasimir und Karoline, Volksstück (1932). Ein Dorf ohne Männer, Komödie (1937). Zeitalter der Fische, zwei Romane (1953). Horváth.Einem Schriftsteller auf der Spur (2001, Residenz-Verlag, hrsg. von Heinz Lunzer, Victoria Lunzer-Talos, Elisabeth Tworek). 36 Stunden. Die Geschichte von Fräulein Pollinger, CD's (2002, Tacheles/Roof-Music, gelesen von Ulrich Tukur).

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