Walter Höllerer
*19.Dezember 1922 in Sulzbach-Rosenberg, +20.Mai 2003 in Berlin
Stationen u.a.: 1945-49 Studium in Erlangen und Göttingen. 1949 Promotion mit einer Arbeit über Gottfried Keller. 1954 Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschriften "Akzente" und "Sprache im technischen Zeitalter". Dozent an der Universität Frankfurt/Main. Verlags-Lektor. 1958 Habilitation. 1959 Lehrstuhl für Literaturwissenschaft an der TU Berlin. 1963 Mitbegründer des "Literarischen Colloquiums". 1965-87 Ordinarius an der TU Berlin. 1977 Eröffnung des Literaturarchivs in Sulzbach-Rosenberg.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung,
Essay, Roman, Theaterstück, Hörspiel
- Seit 1954 Mitglied der "Gruppe 47".
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
Fontane-Preis, Berlin
(1966). Kulturpreis Sulzbach-Rosenberg (1974). Johann Heinrich Merck-Preis (1975).
- Mitglied in der "Gruppe 47".
Veröffentlichungen (Auswahl): Die Leute von Seldwyla, Dissertation (1949). Der andere Gast, Lyrik (1952). Zwischen Klassik und Moderne, Habilitationsschrift (1958). Wie entsteht ein Gedicht, Essay (1964). Ausserhalb der Saison (1967 - gemeinsam mit Renate von Mangoldt). Die Elephantenuhr, Roman (1973). Alle Vögel alle, Komödie (1978). Theorie der modernen Lyrik (2003, Hanser, hrsg. von Norbert Miller und Harald Hartung).
Buchbestellung I home I e-mail 0201-1109 © LYRIKwelt