Friedrich Hölderlin, ch (0305, hf)

Friedrich Hölderlin zum Text (Hälfte des Lebens) zum Text (Brod und Wein) zum Text (Lebenslauf) zum Text (Menschenbeifall)

*20.März 1770 in Lauffen/Neckar, +7.Juni 1843 in Tübingen

Stationen u.a.: Pietistische Erziehung durch Mutter, Großmutter und Tante. Bis 1784 Schulbesuche in Nürtingen und Denkendorf. Priesterseminar in Maulbronn. 1788-93 Studium am Theologischen Seminar in Tübingen. 1793/94 Hauslehrer auf Empfehlung von Friedrich Schiller. 1794 Universität Jena. 1796 Hauslehrer beim Bankier Gontard, dessen Gattin Susette ("Diotima") erwidert seine Liebe. Im Sommer 1796 Reise mit Heinse nach Westfalen. Verschiedene Stationen bringen ihn nach Stuttgart, Nürtingen, in die Schweiz und nach Bordeaux. 1797 Begegnung mit Goethe. 1804 Bibliothekar in Homburg. 1806 Heilanstalt Tübingen. Seit 1808 in geistiger Umnachtung. Pflege bis zum Tode durch ein Tischlerehepaar.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Hyperion oder der Eremit in Griechenland, Briefroman (1797-99). Ödipus (1804). Antigone (1804). Der Rhein. Der Einzige. Patmos. Friedensfeier. Friedrich Hölderlin.Sämtliche Werke.Frankfurter Ausgabe (FHA), Historisch-Kritische Ausgabe (2008, Stroemfeld, hrsg. von Dieter. E. Sattler). Und voll mit wilden Rosen, 33 Gedichte mit Interpretationen (2009, Insel, hrsg. von Marcel Reich-Ranicki).

Sekundärliteratur (Auswahl): Friedrich Hölderlin, Sein Leben und sein Werk (1924, von Hans Brandenburg). Hölderlin (1930, von Karl Röttger). Die Lyrik Hölderlins im Verhältnis zur Lyrik Goethes und Schillers, Essay (1933, Gärtner, von Rudolf Habetin). Hölderlin und Diotima.Eine Biographie (2001, Insel, hrsg. von Beatrix Langner). Hölderlin und Susette Gontard. Eine Liebesgeschichte (2002, Europäische Verlagsanstalt, hrsg. von Ursula Brauer).

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