Wolfgang Hildesheimer

*9.Dezember 1916 in Hamburg, +21.August 1991 in Poschiavo/Graubünden/Schweiz

Stationen u.a.: Sohn einer zionistischen Familie. Schulbesuch in Farnham/England. 1933-36 in Palästina. Erlernt Möbeltischler und Innenarchitektur. 1937 Bühnenbildnerkurs in Salzburg. 1937-39 Studium der Malerei und Grafik in London. 1939-45 englischer Informationsoffizier in Palästina. 1946-49 Simultandolmetscher und Gerichtsschreiber bei den Nürnberger Prozessen. Maler in Ambach bei München. 1952 Heirat mit Silvia Dillmann. Ab 1952 freier Schriftsteller. Lebt in Poschiavo/Graubünden/Schweiz.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Hörspiel, Drama, Übersetzung, Malerei

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Hörspielpreis der Kriegsblinden (1954). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1966). Bremer Literaturpreis (1966). Premio Verinna Lorenzon der Provincia di Cosenza (1980). Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1982). Ehrendoktor der Justus-Liebig-Universität Gießen (1982). Ehrenbürger von Poschiavo (1982). Weilheimer Literaturpreis (1991).
- Mitglied der Gruppe 47.

Veröffentlichungen (Auswahl): Lieblose Legenden, Erzählungen (1952/2008, CD bei Patmos). Das Ende kommt nie, Hörspiel (1952). Paradies der falschen Vögel, Prosa (1953). Begegnung im Balkanexpress, Hörspiel (1953). Das Ende einer Welt, Hörspiel (1954). Der Drachenthron (1955). Prinzessin Turandot, Hörspiel (1955). Das Atelierfest, Hörspiel (1955). Das Opfer Helena, Hörspiel (1955). Ich trage eine Eule nach Athen, Erzählungen (1956). Die Bartschedelidee, Hörspiel (1957). Spiele, in denen es dunkel wird (1958). Herrn Walsers Raben, Hörspiel (1960, BR). Vergebliche Aufzeichnungen, Erz. (1963). Tynset, Roman (1965). Masante, Roman (1973). Mozart, Monographie (1977). Endfunk, Hörspiel (1980). Marbot, Prosa (1981). Mitteilungen an Max, Kurzprosa (1992, Suhrkamp). Was ist eigentlich ein Escoutadou?, Briefe (1996, Verlag Ulrich Keicher).

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