Paul von Heyse, 1910, Foto: nobel.sePaul Johann Ludwig von Heyse zum Text (Über ein Stündlein) zum Text (Vorfrühling)

*15.März 1830 in Berlin, +2.April 1914 in München/Bayern

Stationen u.a.: Sohn eines Professors. 1847-51 Studium Philologie, Romanistik, Kunstgeschichte in Berlin und Bonn. 1852 Promotion. Gehört zum Münchner Dichterkreis "Krokodil". Redakteur. Kunsthistoriker. Übersetzer. Freundschaft mit Gottfried Keller und Theodor Storm. 1891 verlässt er die Jury des Schiller-Preises aus Protest gegen eine Entscheidung von Wilhelm II. 1901 Aufführungsverbot seines Dramas "Maria von Magdala".

Arbeitsgebiete: Gedicht, Novelle, Erzählung, Drama, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Italienreise-Stipendium des preußischen Kultusministeriums (1852). Nobelpreis für Literatur, Schweden (1910). Ehrenbürger der Stadt München (1910).

Veröffentlichungen (Auswahl): L'Arrabiata, Novelle (1855). Andrea Delfin, Novelle (1862). Meraner Novellen (1864). Moralische Novellen (1869). Neue Novellen (1875). Jugenderinnerungen und Bekenntnisse (1900). Maria von Magdala, Drama (1901). Gegen den Strom. Der Jungbrunnen. Franzeska von Rimini. Kinder der Welt. Colberg. Merlin.

Sekundärliteratur (Auswahl): Paul Heyses epische und novellistische Anfänge, Dissertation (1914, Baldur-Verlag, von Georg J. Plotke). Paul Heyse, Ein Schriftsteller zwischen Deutschland und Italien (2001, Peter Lang Verlag, hrsg. von Roland Berbig).

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