Wilhelm Hausenstein
*17.Juni 1882 in Hornberg, +3.Juni 1957 in München/Bayern
Stationen u.a.: Studium Philosophie, Philologie, Theologie, Kunstgeschichte und Geschichte in Heidelberg, Tübingen und München. 1905 Promotion. Freier Schriftsteller. 1936 Ausschluß aus der Reichsschrifttumkammer, weil er sich weigert, die Namen jüdischer Künstler aus seiner Kunstgeschichte zu entfernen. Wird 1950 deutscher Generalkonsul und später Botschafter in Paris. Veröffentlicht auch unter den Pseudonymen Johann Armbruster und Kannitverstan. Ab 1950 Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Erliegt einem Herzinfarkt.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Reisebuch, Kritik, Übersetzung
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Johann-Peter Hebel-Preis (1949). Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband (1952). Literaturpreis der Stadt München (1954). Großoffizier der Ehrenlegion (1955). Ehrenprofessor des Landes Baden-Württemberg (1955).
Veröffentlichungen (Auswahl): Der Bauern-Bruegel, Monografie (1910). Exoten (1920). Kairuan oder eine Geschichte vom Maler Klee und von der Kunst dieses Zeitalters (1921). Zwiegespräch über Don Quijote (1948). Liebe zu München (1958). Pariser Erinnerungen (1961).
Sekundärliteratur (Auswahl): -
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