Wilhelm Hauff, Stahlstich ca. 1850, aus Privatsammlung; Copyright: foto-poklekowski Doris Poklekowski

Wilhelm Hauff
Repro: Doris Poklekowski

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Wilhelm Hauff zum Text (Soldatenliebe) zum Text (Othello)

*29.November 1802 in Stuttgart, +18.November 1827 in Stuttgart

Stationen u.a.: Sohn eines Regierungs-Sekretärs. Kommt 1809, nach dem Tod des Vaters, nach Tübingen. 1820-25 Studium Theologie, Philosophie, Philologie in Tübingen. 1825 Promotion zum Dr. phil. 1824-26 Hauslehrer in Stuttgart. 1826 Reisen durch Frankreich, die Niederlande, Norddeutschland. 1827 Literatur-Redakteur beim "Morgenblatt für gebildete Stände". 1825/26 kommt es zu einem literarischen Skandal, als Wilhelm Hauff, als Frontalangriff auf die zeitgenössische Trivialliteratur insgesamt, in der Manier Heinrich Claurens und unter dessen Pseudonym einen Roman veröffentlichte: Der Mann im Mond oder Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme. Hauff verschärft den Angriff nochmals mit der 1827 veröffentlichten Kontroverspredigt über Heinrich Clauren und den Mann im Monde, in der er die Absicht seiner Parodie, Heinrich Clauren lächerlich zu machen, offenlegt und die Trivialität der Inhalte und des Schreibstils von Heinrich Clauren bewusst polemisch analysiert. 1827 Heirat. Macht im Sommer 1827 eine anstrengende Recherche-Reise nach Tirol. Tod durch Nervenfieber. Sein Grab liegt auf dem Hoppenlau-Friedhof.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Novelle, Märchen, Lied

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Lichtenstein, Roman (1826). Phantasien im Bremer Ratskeller, Roman (1827). Jud Süß, Erzählung (1827). Othello, Novelle (1828). Der Mann im Mond, Roman (1826). Controvers-Predigt über Heinrich Clauren und den Mann im Mond (1827, Franckh). Das Gespensterschiff, Erz. (1828). Das Wirtshaus im Spessart, Erzählung (1828). Zwerg Nase, Erz. (1828). Kalif Storch, Märchen (1828). Der kleine Muck (1828). Das kalte Herz, Märchen (1828). Hauffs Märchen (Lechner Eurobooks).

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