Moritz Hartmann, Foto: wikipedia.org (hf0316)

Moritz Hartmann

Moritz Hartmann

*15.Oktober 1821 in Duschnik/Böhmen, +13.Mai 1872 in Oberdöbling bei Wien

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Fabrikanten. Mitschüler von Leopold Kompert. 1838 wird er konfessionslos bzw. konvertiert zum Katholizismus. Bis 1840 Studium Medizin, Philosophie und Literatur in Prag. Arbeitet in Wien als Erzieher und Hofmeister. 1844 Deutschlandaufenthalt, u.a. Leipzig und Berlin. Flucht über Brüssel nach Paris. Hier beginnt seine Freundschaft zu Heinrich Heine. 1847 Rückkehr nach Böhmen. Abgeordneter in die Frankfurter Nationalversammlung. Nach seiner Teilnahme an der "Badischen Revolution" muss er endgültig aus Deutschland fliehen. Er hält sich in der Schweiz, England und Frankreich, aber auch Holland, Belgien und Italien auf. Er lebt von Beiträgen für Zeitungen und Zeitschriften. 1860 Heirat mit Bertha Roediger. 1867 Redaktionsleiter der Zeitschrift "Freya".

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Satire, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Kelch und Schwert, Gedichte (1845). Neuere Gedichte (1846). Reimchronik des Pfaffen Maurizius, Satire (1849). Der Krieg um den Wald, Roman (1850). Schatten, Erzählungen (1851). Tagebuch aus Languedoc und Provence, Reisetagebuch (1853). Erzählungen eines Unstäten, Novelle (1858). Gleich und Gleich, Lustspiel. Zeitlosen, Lyrik (1858). Nach der Natur, Novellen (1866). Die Diamanten der Baronin, Roman (1868).

Sekundärliteratur (Auswahl): Moritz Hartmanns Jugend, Dissertation in Bern (1902, von Otto Wittner). Moritz Hartmann. Entwicklungsstufen des Lebens und Gestaltwandel des Werkes, Dissertation in Hamburg (1963, von Hans Laß). Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit Demokratie und Volksbildung bei Ludo Moritz Hartman, Diplomarbeit in Wien (2005, von Gerold Unterhumer).

Autorenhomepage I Buchbestellung I home I e-mail 0416 © LYRIKwelt