Julius Hart, Foto: wikipedia.org (hf0611)Julius Hart zum Text (An die deutsche Poesie)

*9.April 1859 in Münster, +7.Juli 1930 in Berlin

Stationen u.a.: Sohn eines Rechnungsrats. Bruder des Schriftstellers Heinrich Hart, mit dem zusammen er die Schülerzeitung "Herz und Geist" herausgibt. Zusammen mit Albert Giese, Peter Hille und seinem Bruder gibt er 1877 in Münster die Zeitschrift "Deutsche Dichtung" heraus. Begründet 1879 mit seinem Bruder den Deutschen Literaturkalender, der Vorläufer des später berühmten "Kürschner". 1881 gehen die Brüder wieder mal nach Berlin und geben hier die Zeitschrift "Kritische Waffengänge" heraus.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Prosa, Drama, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
- Mitglied des Friedrichshagener Dichterkreis und ab 1902 Mitglied in "Neue Gemeinschaft".

Veröffentlichungen (Auswahl): Sansara, Gedichtbuch (1879, Kühtmann). Don Juan Tenorio, Tragödie (1881). Der Sumpf, Schauspiel (1886). Novellen (1888, Baumert&Ronge). Homo sum!, Gedichtbuch (1890, Baumert&Ronge). Sehnsucht (1893, S. Fischer). Stimmen in der Nacht, Lyrik (1898). Triumph des Lebens, Gedichte (1898, Diederichs). Vom höchsten Wissen, Vom Leben im Licht. Ein vorläufig Wort an die Wenigen und an Alle (1900, Diederichs, zusammen mit Heinrich Hart). Träume der Mitsommernacht, Prosa (1905, Diederichs).

Sekundärliteratur (Auswahl): Die Zeitschriften der Gebrüder Hart, Dissertation (1923, von Kurt Tillmann). Der Theaterkritiker Julius Hart, Dissertation (1956, von Ingeborg Jürgen).

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