Gábor Hajnal

Gábor Hajnal zum Text (Zuspruch an mich selbst) zum Text (Wir ringen allein) zum Text (Immer am Anderen)

*4.Oktober 1912 in Gyepüfüzes, +26.Januar 1987 in Budapest/Ungarn

Stationen u.a.: Als Sohn jüdischer Eltern geboren, Studium der Jurisprudenz, Buchhalter, Hilfsarbeiter, Bibliothekar, 1943 Arbeitsdienst, nach 1945 Justizbeamter, als Referent im Volksbildungswesen, Arbeit als Theatersekretär. Ab 1961 freier Schriftsteller und Übersetzer (u.a. Franz Fühmann und Peter Huchel). Freundschaft mit Franz Fühmann und Paul Kárpáti, Sabine und Günther Deicke, Heinz Kahlau und Günter Kunert. Beerdigt auf dem Friedhof der Jüdischen Gemeinde in Budapest-Köbánya. Fälschlichweise wird oft der 4.10.1987 als sein Sterbedatum angegeben. Einweihung des Grabmales am 24.01.2008 auf dem Jüdischen Friedhof in Budapest- Kõbánya durch die Deutsch-Ungarische Gesellschaft, den Franz Fühmann-Freundeskreis und den internationalen P.E.N.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Übersetzung, Essay

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Restaurierung der Grabstätte Hajnlas anläßlich seines 20sten Todestages 2007 durch den Franz Fühmann-Freundeskreis Berlin www.franz-fuehmann.de/Archiv zu 2006/ 2007/ 2008 mit Unterstützung des internationalen P.E.N. und der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (Sitz Berlin) e.V. (2007).

Veröffentlichungen (Auswahl): Nem istenekke, önmaggadal/Nicht mit den Göttern, mit dir selbst, Gedichte (1939). Szeptemberi nyár/September-Sommer, Gedichte (1957). A idö szelében/Im Wind der Zeit, Gedichte (1965). Boszorkányej, Gedichte (1971). Antennák/Antennen, Gedichte (1976).
- In wichtigen ungarischen Anthologien: Übertragungen in’s Deutsche: Walpurgisnacht, Gedichte (1978, Reclam/© Hinstorff Verlag, hrsg. von Paul Kárpáti mit einem Nachwort von Franz Fühmann; dasselbe, verändert und erweitert, 1986).
- In wichtigen deutschsprachigen Anthologien und Zeitschriften: Moderne Lyrik aus Ungarn (1982, hrsg. von Paul Kárpáti, Leipzig). Sinn und Form (in den Heften 1969.1 und 1983.2).

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