Jiri Grusa, 2005, ©Foto: Marko Lipus

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Jiri Gruša zum Text (Die Böse)

*10.November 1938 in Pardubice/Böhmen, +28.Oktober 2011 in Hannover/Niedersachsen

Stationen u.a.: Studium Philosophie, Geschichte in an der Karls-Universität in Prag. 1962 Promotion zum Dr. phil. 1964 Mitbegründer der Literaturzeitschrift "Tvar". 1965-69 Mitbegründer- und Herausgeber der Literatur-Zeitschrift "Sesity". 1969 Berufsverbot in der CSSR. Mitunterzeichner der "Charta 77". Untersuchungshaft. 1981 Ausbürgerung und Exil in der BRDeutschland. Lebt in Bonn. Wird 1983 deutscher Staatsbürger. 1992/93 tschechoslowakischer bzw. tschechischer Botschafter in der BRDeutschland. Seit 2003 Präsident des internationalen PEN. 1998-2004 Botschafter in Österreich. Stirbt an den Folgen einer Herzoperation.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Jiri Kolar-Preis (1976). Egon Hostovsky-Preis (1978). Andreas Gryphius-Preis (1996). Internationaler Brücke-Preis zu Görlitz (1998). Inter Nationes Kultur-Preis (1998). Goethe-Medaille (1999).
- Mitglied der internationalen P.E.N.-Clubs von Deutschland und Österreich, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Veröffentlichungen (Auswahl): Torna/Tornister, Gedichte (1962). Svetla Ihute/Die helle Frist, Gedichte (1964). Mimner/Mimner oder Das Tier der Trauer, Roman (1972/1986). Dotaznik/Der 16.Fragebogen, Roman (1976/1979). Janinka, Roman (1984). Babylonwald, Gedichte (1990). Prager Frühling, Prager Herbst (1993). Wandersteine, Gedichte (1994, DVA). Gebrauchsanweisung für Tschechien (1998, Piper).

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