Eduard Goldstücker als Botschafter in Israel, 1950, Foto: wikipedia.org (hf0411)Eduard Goldstücker

*30.Mai 1913 in Podbiel/Nordslowakei, +23.Oktober 2000 in Prag/Tschechien

Stationen u.a.: Tschechoslowakischer Literaturwissenschaftler, Publizist und Diplomat. Sohn einer mittellosen jüdischen Familie. Ab 1931 studiert er Germanistik und Romanistik an der Karls-Universität in Prag. Emigriert 1939 nach Großbritannien und beendet dort sein Germanistik-Studium an der Universität Oxford. 1942 Promotion. Wird von 1950-51 erster tsechoslowakischer Botschafter in Israel. 1951 Hochverrats-Prozess und Verurteilung zu lebenslanger Haft. Wird 1955 rehabilitiert. 1948-68 Dozent für Germanistik. 1981 Gastprofessur an der Universität Konstanz. Kehrt 1990 in die Tschechoslowakei zurück.

Arbeitsgebiete: Prosa, Wissenschaft, Sachbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Friedrich Gundolf-Preis (1969). Lessing-Preis des Landes Sachsen (1999). Ehrenvorsitzender des tschechischen Goethe-Gesellschaft (2000). Ehfrendoktorwürde der Universität Konstanz.

Veröffentlichungen (Auswahl): Franz Kafka aus Prager Sicht (1965). Franz Kafka, Nachwirkungen eines Dichters (1988). Prozesse, Erfahrungen eines Mitteleuropäers, Autobiografie (1989).

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