Georg K. Glaser

*30.Mai 1910 in Guntersblum/Rheinhessen, +18.Januar 1995 in Paris/Frankreich

Stationen u.a.: Sohn eines Postbeamten. Läuft im Alter von 14 Jahren von zu Hause weg. Wird Mitglied der KPD. Kommt 1929 wegen Landfriedensbruch ins Gefängnis. Beginnt hier zu schreiben. Gerichtsreporter. Bekanntschaft mit Anna Seghers, Arthur Koestler, Egon Erwin Kisch und Johannes R. Becher. Geht als Mitglied der KPD am 30. Januar 1933 in den Untergrund und arbeitet im Widerstand. Flieht 1935 ins noch freie Saarland, nachdem er in Notwehr einen SA-Mann erschossen hat. 1953 Flucht nach Frankreich. Heirat eine Französin. Gerät 1940 in deutsche Gefangenschaft und taucht unter. 1945 Rückkehr nach Paris. Gründet 1949 eine Kunstschmiedwerkstatt und arbeite mit seiner Frau als Kupfer- und Silberschmied. Schriftsteller.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz (1992). Preis der Deutschen Schiller-Stiftung, Weimar (1992). Johanna Kirchner-Medaille der Stadt Frankfurt am Main (1994). Pfalzpreis für Literatur (1994).

Veröffentlichungen (Auswahl): Schluckebier, Roman (1932/2007, Stroemfeld).

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