Robert Gernhardt, Foto: Doris Poklekowski

Robert Gernhardt
Foto: Doris Poklekowski

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Robert Gernhardt zum Text (Rede vom Glück) zum Text (Hunde und Bilder) zum Text (Der "Klassiker"...) zum Text (Marleens Sommer) zum Text (Sorge dich nicht,borge) zum Text (aus:Im Glück und anderswo) zum Text (Michaela am heisstesten Tag des Jahres) zum Text (Denken wir uns...) Hintergrund-Information: Zum Tod von Robert Gernhardt zur Hörprobe - Robert Gernhardt - Reim und Zeit

*13.Dezember 1937 in Reval/Estland, +30.Juni 2006 in Frankfurt am Main/Hessen

Stationen u.a.: Sohn eines Richters. 1939 Übersiedlung der Familie nach Posen. 1945 Flucht nach Göttingen. Ab 1956 Studium Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. Mitglied der Gruppe "Die drei Frisöre" zusammen mit F. W. Bernstein und F. K. Waechter. Seit 1966 Freier Schriftsteller, Maler, Zeichner, Karikaturist. Mitbegründer der Satirezeitschrift "Titanic". Schreibt auch unter dem Pseudonym Lützel Jeman, sowie Humorkritiken als Hans Mentz. 2002 Dozent als "poet in residence" an der Universität Essen.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Roman, Satire, Drehbuch, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Deutscher Jugendliteraturpreis (1983). Kritiker-Preis der Akademie der Künste, Berlin (1987). Literaturpreis für grotesken Humor, Kassel (1991). Stadtschreiber von Bergen-Enkheim (1991/92). Richard Schönfeld-Preis für literarische Satire, Hamburg (1996). Preis der Literatour Nord (1997). Bert Brecht-Literatur-Preis, Augsburg (1998). Erich Kästner-Literatur-Preis (1999). Satirepreis Göttinger Elch (2000). Schubart-Preis der Stadt Aalen (2001, gemeinsam mit Hartmut Schick). e.-o. plauen-Preis (2002). Rheingau-Preis (2002). Stoltze-Preis (2002). Binding-Kulturpreis (2003, gemeinsam mit Friedrich Karl Waechter, Hans Traxler, Eckhardt Henscheid). Joachim Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven (2004). Heinrich Heine-Preis der Stadt Düsseldorf (2004). Wilhelm Busch-Preis (2006).
- Mitglied der Neuen Frankfurter Schule und des Deutschen Künstlerbundes.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Wahrheit über Arnold Hau (1966). Jetzt spreche ich, Bekenntnisse (1968). Mit dir sind wir vier (1976). Besternte Ernte, Gedichte aus fünfzehn Jahren (1976, Zweitausendeins, zusammen mit F. W. Bernstein). Die Blusen der Böhmen (1977, Zweitausendeins). Ein gutes Schwein bleibt nicht allein (1980). Wörtersee, Gedichte+Bildergeschichten (1981, Zweitauendeins). Ich Ich Ich, Roman (1982). Glück Glanz Ruhm, Erzählung Betrachtung Bericht (1983). Letzte Ölung, Satiren (1984). Kippfigur, Prosa (1986). Es gibt kein richtiges Leben im valschen, Humoresken aus unseren Kreisen (1987). Körper in Cafés, Neue Gedichte (1987). Lug und Trug, Drei exemplarische Erzählungen (1991/2003, S. Fischer). Die Falle, Eine Weihnachtsgeschichte (1993, S. Fischer). Über alles (1994). Ziele, Gedichte (1994). Vom Schönen, Guten, Baren (1995). Herz in Not, Tagebuch eines Eingriffs in 100 Eintragungen (1998). Klappaltar (1998). Erna der Baum nadelt, Ein botanisches Drama am heiligen Abend (1998). Lichte Gedichte (1999, S. Fischer TB). Was gibt' denn da zu lachen?, Humorkritiken (2000, Haffmanns). Der letzte Zeichner (2000, Haffmans). In Zungen reden. Stimmenimitationen von Gott bis Jandl (2000, S. Fischer). Gedichte 1954-97 (2000, Zweitausendeins). Berliner Zehner, Hauptstadtgedichte (2001, Haffmanns). Vom Schönen, Guten, Baren, Bildergeschichten (2001, Diana). Im Glück und Anderswo, Gedichte (2001, S. Fischer). Meer von Robert Gernhardt, Gedichte (2002). Wörthersee (2003, S. Fischer). Hell und schnell, 555 Gedichte (2004, S. Fischer, hrsg. von Robert Gernhardt und Klaus Cäsar Zeher). Die K-Gedichte (2004, S. Fischer). Gesammelte Gedichte (2005, S. Fischer). Später Spagat, Gedichte (2006, S. Fischer). Denken wir uns, Erzählungen (2007, S. Fischer).

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