Stefan George, 1910, Foto: Jacob Hilsdorf/wikipedia.org (hf1107)

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*12.Juli 1868 in Büdesheim bei Bingen, +4.Dezember 1933 in Minusio bei Locarno/Schweiz

Stationen u.a.: Sohn eines Gastwirts und Weinhändlers. Seit 1888 Reisen durch Europa. Kein fester Wohnsitz. Bis 1891 Studium Philosophie, Romanistik, Anglistik, Germanistik, Kunstgeschichte in Paris, Berlin, München, Wien. Bekanntschaft mit Mallarmé, Verlaine, Rodin, Hofmannsthal. Seit 1900 strenge Lebensführung auf der Grundlage der Männerfreundschaft mit einer gleichgesinnten Elite. 1933 Übersiedlung in die Schweiz.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Nachdichtung, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Goethe-Preis der Stadt Frankfurt/Main (1927).

Veröffentlichungen (Auswahl): Hymnen, Gedichte (1890). Pilgerfahrten, Gedichte (1891). Algabal, Gedichte (1892). Das Jahr der Seele, Gedichte (1897). Der Teppich des Lebens, Gedichte (1900). Die Fibel, frühe Gedichte (1901). Tage und Taten, Prosa (1903). Maximin, Ein Gedenkbuch (1907). Der siebente Ring, Gedichte (1907). Der Stern des Bundes, Gedichte (1914/2007, Lyrikedition 2000). Der Krieg, Gedichte (1917). Das Neue Reich, Gedichte (1928). Die Gedichte (2003, Klett-Cotta).

Sekundärliteratur (Auswahl): Stefan George, Biografie (1936, von Bernt von Heiseler). Stefan Georges Rhetorik der Selbstinszenierung (2000, Grupello, hrsg. von Martin Roos). Secret Germany.Stefan George an His Circle (2002, University Press, hrsg. von Robert E. Norton). Die Entdeckung des Charisma (2007, Blessing, hrsg. von Thomas Karlauf). Stefan George, Gedichte für dich (2011, Matthes&Seitz, von Christophe Fricker). Ich ist ein anderer, Rimbaud, George, Fichte (2012, Rimbaud-Verlag, von Bernhard Albers).

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