Klaus Funke, Foto: Mit freundlicher Genehmigung von K.F. (hf0409)Klaus Funke zum Text (aus:Kammermusik) zum Text (aus:Am Ende war alles Musik) zum Text ("Prolog" aus:Der Ort Heimat)

*1947, lebt und arbeitet in Dresden/Sachsen

Stationen u.a.: Wächst in einer künstlerisch interessierten Familie in Dresden auf, spielt Klavier an der Musikschule Dresden und besucht Zeichenzirkel der Kunstakademie Dresden. Nach dem Abitur an der Kreuzschule Dresden 1965 hat er zunächst die Absicht Kunstgeschichte und Germanistik zu studieren, entschließt sich dann aber für das Studium der Agrarwissenschaften. Schon früh beginnt Funke zu schreiben. Aber erst spät, mit 55 Jahren, trat er damit an die Öffentlichkeit. Er schreibt vor allem Prosatexte, Romane, Novellen und Erzählungen, Kurzgeschichten, auch Märchen und Bühnentexte. Er zeigt eine große Affinität zu allem Musikalischen und widmet sich gegenwärtig besonders diesem Thema. So schreibt er Novellen über Clara Schumann, Johannes Brahms, einen Roman über Hans von Bülow sowie einen Paganini-Roman. Mit diesem Thema, das sich mit der Kultur, besonders der Musik und der Geistesentwicklung im 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts beschäftigt, setzt er sich auch in weiteren Vorhaben wie z.B. „Zeit für Unsterblichkeit“, einem Roman über Sergej Rachmaninow, auseinander, der 2008 erschienen ist und dessen weiterführender  Band „Rachmaninow – Zeit der Musen, Zeit der Dämonen“ als fertiges Manuskript vorliegt. Ein dritter Band "Auf der anderen Seite der Welt" dieser Trilogie ist geplant. An Vorbereitungen zu einem Roman über Carl-Maria-von Weber arbeitet er zur Zeit. Weitere Texte, die als noch unveröffentlichte Manuskripte bereit liegen, sind Romane und Novellen, darunter ein mehrbändiger Roman „Russalka“, der sich in satirisch- phantastischer Form mit dem Werdegang eines Schriftstellers beschäftigt, der Erzählband „Das Doppelte Ich“, welcher E.T.A. Hoffmann gewidmet ist, der Roman „Der falsche Jude“, der sich mit jüdischer Identität und der Problematik des Holocaust auseinandersetzt, sowie eine zweiteilige Novelle zum Thema der 68íger Bewegung mit dem Titel „Der Schattenplatz“. Verheiratet, zwei Töchter. Freiberuflicher Schriftsteller.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Theaterstück, Märchen, Hörspiel, Kritik, Rezension

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Literaturstipendium des Freistaates Sachsen (2006).
- Mitglied der Internationalen Karl-May-Gesellschaft und der ASSO Dresden (Unabhängige Schriftstellerassoziation Dresden e.V.).

Veröffentlichungen (Auswahl): Der grosse Verdruss (2003, Verlag die Scheune). Kammermusik (2004, Verlag die Scheune/2010, Plöttner-Verlag). Am Ende war alles Musik, Novellen + Hörspiel (2005, Verlag Faber&Faber/2007, dtv). Der Teufel in Dresden (2006, Verlag Faber&Faber(2009, dtv). Der Abschied oder Parzifals Ende (2007, Verlag Faber&Faber). Zeit für Unsterblichkeit, Roman (2008, Faber&Faber/2009, dtv). Kleinolberndorf, Erzählung (2008, Husum-Verlagsgruppe).

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