Wolfgang Frühwald, Foto: privat (hf0213)Wolfgang Frühwald zum Text (In der Mitte Europas: Sándor Tatár deutsch)

*2.August 1935 in Augsburg, lebt und arbeitet in Augsburg/Bayern

Stationen u.a.: 1954-58 Studium Germanistik, Geschichte, Geographie und Philosophie in München. Seit 1958 verheiratet mit Viktoria Schwarzkopf (fünf Kinder, elf Enkelkinder). 1961 Promotion zum Dr. phil. 1969 Habilitation. 1970-74 Professor in Trier. Seither Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte in München, 2003 emeritiert. 1992-97 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 1999-2007 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, seit 2008 deren Ehrenpräsident.
Literaturwissenschaftler und Wissenschafts-Manager. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutschsprachige Mystik des Mittelalters, deutsche Literatur der
Goethezeit, moderne Literatur, Exilforschung, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsorganisation.

Arbeitsgebiete: Prosa, Sach- und Fachbuch, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrenkreuz des Landes Oberösterreich (1976). Bayerischer Verdienstorden (1995). Ehrendoktorwürde der Universitäten Bristol und Dublin (1995), der Hebräischen Universität Jerusalem (1996), der Universität Sofia (2004), Dr. theol. h.c. der Universität Münster (1999). Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (1999). Alfried Krupp-Wissenschaftspreis (2002). Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik (2005). Hans Olaf Henkel-Preis für Wissenschaftspolitik (2009).
- 1982-87 Mitglied des Wissenschaftsrates. 1994-99 und 2003-08 Mitglied im Stiftungsrat für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Veröffentlichungen (Auswahl): Der St. Georgener Prediger (1963). Clemens Brentano: Briefe an Emilie Linder (1969). Eichendorff-Chronik (1977). Das Spätwerk Clemens Brentanos 1815 - 1842 (1977). Ruhe und Ordnung. Literatursprache – Sprache der politischen Werbung (1977). Ernst Toller, Gesammelte Werke, 5 Bde. hrsg. zusammen mit John Spalek (1978). Der Fall Toller. Kommentar und Materialien. Zusammen mit John Spalek (1979). Gedichte der Romantik (1984, neue, erw. Auflage 2012). Zeit der Wissenschaft (1997). Das Talent, Deutsch zu schreiben. Goethe - Schiller Thomas Mann (2005). Sonnenfinsternis und Schneesturm. Adalbert Stifter erzählt die Natur. Ein Lesebuch (2005). Goethes Hochzeit (2007). Wie viel Wissen brauchen wir? (2007). Das Gedächtnis der Frömmigkeit (2008). Wie viel Sprache brauchen wir? (2010). Ernst Toller, Eine Jugend in Deutschland. Hrsg. und kommentiert (2011).

Sekundärliteratur (Auswahl): Stifter-Studien. Ein Festgeschenk für W.F. zum 65. Geburtstag (2000, hrsg. von Walter Hettche, Johannes John und Sibylle von Steinsdorff). Wissenschaft und Universität. Selbstportrait einer Generation. W.F. zum 70. Geburtstag (2005, gesammelt von Martin Huber und Gerhard Lauer).

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