Egon Friedell
(Egon Friedmann)

*21.Januar 1878 in Wien, +16.März 1938 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Seidentuchfabrikanten. Studium Philosophie, Germanistik, Naturwissenschaften in Berlin und Heidelberg. Konvertiert 1897 zum lutherischen Glauben. Promoviert 1804 zum Thema "Novalis als Philosoph". 1908-10 Künstlerischer Leiter des Kabaretts "Fledermaus". Er verfasst zusammen mit Alfred Polgar Theaterstücke. Kommt ab 1914 wegen seiner Alkohol- und Gewichtsprobleme wiederholt in Sanatorien um sich Entziehungskuren zu unterziehen. Publiziert auch unter dem Künstlernamen "Friedländer". Lässt 1916 seinen Namen amtlich auf "Friedell" ändern. 1919-24 journalistisch tätig, aber auch als Regisseur, Dramaturg und Schauspieler in Berlin und Wien. Wählt den Freitod durch Sturz aus dem Fenster. Seine letzte Ruhestätte liegt auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Stück, Kritik, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Goethe, Einakter (1908). Der Petroleumkönig, Prosa (1908). Kulturgeschichte der Neuzeit, 3bändig (1927-32). Kulturgeschichte des Altertums (1936, Helikon-Verlag). Vom Schaltwerk der Gedanken, Essays (2011, Diogenes).

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