Michel Foucault

*15.Oktober 1926 in Poitiers/Frankreich, +25.Juni 1984 in Paris/Frankreich

Stationen u.a.: Sohn eines Chirurgen. Ab 1946 Studium Philosophie und Psychologie. Ab 1960 Privatdozent und ab 1962 Professor an der Universität Clermont-Ferrand. Hier lernt er seinen Lebensgefährten Daniel Defert kennen. Ab 1966 Dozent an der Universität in Tunis. Seit 1971 Inhaber des Lehrstuhles für die Geschichte der Denksysteme am Collège de France. 1977/78 Berlin-Reise. Stirbt an den Folgen von AIDS.

Arbeitsgebiete: Wissenschaft, Sachbuch, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Dispositive der Macht. Michel Foucault über Sexualität, Wissen und Wahrheit (1978, Merve Verlag). Von der Freundschaft als Lebensweise (1985, Merve Verlag). Vom Licht des Krieges zur Geburt der Geschichte (1986, Merve Verlag). Raymond Roussel, Monografie (1989, Suhrkamp). Die Malerei von Manet (1999, Merve Verlag). L'archéologie du savoir/Archäologie des Wissens (2002, Suhrkamp). Die Anormalen, Vorlesungen 1974-75 (2003, Suhrkamp - Übertragung Michaela Ott). Die Wahrheit und die juristischen Formen (2003, Suhrkamp - Übertragung Michael Bischoff). Schriften zur Literatur (2003, Suhrkamp). Geschichte der Gouvernementalität I: Sicherheit, Territorium, Bevölkerung / II: Die Geburt der Biopolitik,Vorlesungen (2004, Suhrkamp, 2-bändig - Übertragung Claudia Brede-Konersmann und Jürgen Schröder). Analytik der Macht (2005).

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