Jürg Federspiel Hintergrund-Information: Nachruf auf Jürg Federspiel

*28.Juni 1931 in Kempthal/Schweiz, +Januar/Februar 2007 im Rhein bei Weil am Rhein

Stationen u.a.: Jugend in Davos. Aufenthalte in Berlin, Paris, Basel. Journalist und Schriftsteller. Filmkritiker. Lebt und arbeitet in Zürich/Schweiz und New York/USA. Seine Krankheiten, wie eine schmerzhafte Polyneuropathie, Diabetes und Parkinson lassen ihn kaum mehr schreiben. Dreimal verheiratet und viele Jahre mit der Dramatikerin Esther Vilar liiert. Seit dem 12. Januar 2007 wird er vermisst. Seine Leiche wird am 25. Februar 2007 im Stauwehr Märkt bei Weil am Rhein gefunden. Vermutlich wählt er den Freitod.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Theaterstück, Hörspiel, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Preis der Schweizerischen Schiller-Stiftung (1962+1970). Preis des BDI (1962). Georg Mackensen-Literaturpreis (1965). Conrad-Ferdinand Meyer-Preis (1969). Literaturpreis der Stadt Zürich (1986). Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank (1986). Basler Literaturpreis (1988). Ehrengabe der Stadt Zürich (2000).

Veröffentlichungen (Auswahl): Orangen und Tode, Erz. (1961). Massaker im Mond (1963). Der Mann, der Glück brachte (1966). Museum des Hasses, Notizen (1969). Belfridge oder Das Eigentor (1971). Die Märchentante (1971). Träume aus Plastic (1972). Paratuga kehrt zurück (1973). Brüderlichkeit, Theaterstück (1977). Orangen vor ihrem Fenster (1977). Die beste Stadt für Blinde und andere Berichte (1980). Kilroy was here, Hörspiel (1981). Die Ballade der Typhoid Mary, Roman (1982). Wahn und Müll (1983). Die Liebe ist eine Himmelsmacht (1988). Kilroy, Sprechoper (1988). Geographie der Lust, Roman (1989). Eine Halbtagsstelle in Pompeji (1993). Plötzlich (1994). Melancolia Americana (1994). Im Innern der Erde wütet das Nichts (2000). Mond ohne Zeiger, Gedichte (2001, Verlag Im Waldgut).

Buchbestellung I home I e-mail 0701-0314 © LYRIKwelt