Fritz Erpenbeck

*6.April 1897 in Mainz, +7.Januar 1975 in Ost-Berlin

Stationen u.a.: Ausbildung als Schlosser in Osnabrück. Parallel dazu nimmt er Schauspielunterricht. Seit 1927 KPD-Mitglied. Heiratet 1928 die Schriftstellerin Hedda Zinner. 1931-33 war er Chefredakteur der Satirezeitschrift "Roter Pfeffer". 1933 Emigration nach Prag und 1935 mit seiner Frau nach Moskau. Sohn John Erpenbeck wird 1942 geboren. 1945 Rückkehr nach Deutschland und Eintritt in die SED. 1946-58 Chefredakteur der "Theater der Zeit". 1948-62 Chefdramaturg der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Freier Schriftsteller. Großvater von Jenny Erpenbeck. Sein Grab liegt auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Drehbuch, Kritik, Rezension

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Lessing-Preis der DDR (1956). Ernst Moritz Arndt-Medaille (1957). Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden der DDR (1972).

Veröffentlichungen (Auswahl): Aber ich wollte nicht feige sein, Erzählung (1932). Musketier Peters, Erzählung (1936). Emigranten, Roman (1937). Heimkehr, Novelle (1939). Deutsche Schicksale, Erzählungen (1939). Kleines Mädel im großen Krieg, Erzählung (1940). Gründer, Roman (1940). Lebendiges Theater, Aufsätze und Kritiken (1949). Künstlerpension Boulanka, Roman (1964).Vorhang auf!, Anekdoten und Geschichten (1965/1987, Verlag Das Neue Berlin). Tödliche Bilanz, Roman (1965). Aus dem Hinterhalt, Roman (1967). Nadel im Heu, Roman, 1968). Der Fall Fatima, Roman (1969/1999, Verlag Das Neue Berlin). Der Tüchtige, Roman (1978, posthum). Der Tote auf dem Thron (1984, Verlag Das Neue Berlin). Der betende Engel, Roman (1999, Verlag Das Neue Berlin).

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