Hans Magnus Enzensberger zum Text (aus:Der Zahlenteufel) zum Text (Kleine Theodizee) Hintergrund-Information: Enzensberger und Krynicki lasen in Nürnberg Hintergrund-Information: Zum 80. Geburtstag von Hans Magnus Enzensberger Hans Magnus Enzensberger, c peitschphoto.com
*11.November 1929 in Kaufbeuren/Allgäu, lebt und arbeitet in München/Bayern

Photo: Peter Peitsch
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Stationen u.a.: 1931-42 in Nürnberg. 1944/45 Volkssturm. Studium Germanistik, Literatur-Wissenschaft, Philosophie in Erlangen, Hamburg, Freiburg und Paris. 1955 Promotion. Rundfunkredakteur. Lektor. Seit 1965 Mitherausgeber der Zeitschrift "Kursbuch" zusammen mit Karl Markus Michel, Ingrid Karsunke und Tilman Spengler. Verschiedene Aufenthalte in Italien, Norwegen, USA, Kuba. Seit 1961 in Südnorwegen. Lebt seit 1979 in München. 2000 Im Rahmen des Festivals "Lyrik am Lech" installiert er einen "Poesieautomaten". Älterer Bruder des Schriftstellers Christian Enzensberger. Schreibt auch unter dem Pseudonym Andreas Thalmayr.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung,  Roman, Essay, Hörspiel, Übersetzung, Reportage, Kinder- und Jugendbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Deutscher Kritikerpreis (1962+1978). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1963). Etna Taormina-Lyrikpreis (1967, gemeinsam mit Vladimir Holan). Kulturpreis der Stadt Nürnberg (1967). Goldener Kranz-Preis/Die Abende der Poesie in Struga (1980). Erich-Maria Remarque-Friedenspreis (1983). Heinrich Böll-Preis (1985). Heinrich Heine-Preis der Stadt Düsseldorf (1998). Hörbuch 2000 (2000, gemeinsam mit Gert Heidenreich). Premio Bollati (2001). Ludwig Börne-Preis (2002). Prinz-von-Asturien-Preis, Spanien (2002). Medienpreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Verleihung des Enzensberger-Sterns
(2006). Premio d’Annunzio (2006).
Sonning-Preis, Dänemark (2010). Frank Schirrmacher-Preis (2015).
- Mitglied in der Gruppe 47.

Veröffentlichungen (Auswahl): Verteidigung der Wölfe, Gedichte (1957, Suhrkamp). Landessprache, Gedichte (1960). Einzelheiten, Essay (1962). Bildnis eines Landesvaters, Essay (1963). Blindenschrift, Gedichte (1964). Der Untergang der Titanic (1978). Mausoleum.37 Balladen aus der Geschichte des Fortschritts (1978, Suhrkamp). Der kurze Sommer der Anarchie, Roman (1972). Die Furie des Verschwindens, Gedichte (1980, Suhrkamp). Die Ästhetik des Widerstands. Gedichte 1950-95 (1995, Suhrkamp). Kiosk, Gedichte (1995). Das Wasserzeichen der Poesie oder Die Kunst und das Vergnügen, (Gedichte-Hör-CD). Leichter als Luft, Gedichte (1999, Suhrkamp). Dreiunddreissig Gedichte (2001, Reclam). Der Zahlenteufel (2002, dtv 62015). Die Geschichte der Wolken, 99 Meditationen (2003, Suhrkamp). Dialoge zwischen Unsterblichen, Lebendigen und Toten (2004, Suhrkamp). Josefine und ich, Eine Erzählung (2006, Suhrkamp). Schreckens Männer, Versuch über den radikalen Verlierer (2006, Suhrkamp). Im Irrgarten der Intelligenz, Ein Idiotenführer (2007, Suhrkamp). Hammerstein oder Der Eigensinn, Eine deutsche Geschichte (2008, Suhrkamp).

Sekundärliteratur (Auswahl): Enzensberger Kursbuch, Eine Zeitschrift um 68 (2011, Matthes&Seitz, von Henning Marmulla).

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