Am Rande der Welt. Günter Eich in Geisenhausen 1944-54 (2013, Wallstein-Verlag, von Roland Berbig )Günter Eich
(Erich Eich)

*1.Februar 1907 in Lebus/Oder,  +20.Dezember 1972 in Salzburg/Österreich

Stationen u.a.: Studium Jura , Sinologie, Volkswirtschaft  in Leipzig, Berlin und Paris. Soldat im 2. Weltkrieg. Seit 1932 freier Schriftsteller in Dresden, Berlin und an der Ostseeküste. Soldat im 2. Weltkrieg. Gefangenschaft. Freundschaft mit Peter Huchel. Verheirat mit der Schriftstellerin Ilse Aichinger. Der gemeinsame Sohn Clemens Eich ist Schauspieler und Schriftsteller. Seine Asche wird auf dem Bieler See verstreut.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Hörspiel

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Preis der Gruppe 47 (1950). Hörspielpreis der Kriegsblinden (1953). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1959).
- Mitglied in der "Gruppe 47".

Veröffentlichungen (Auswahl): Gedichte (1930). Ein Traum am Edsin-Gol, Hörspiel (1932). Katharina (1934). Der Fischer und seine Frau, Hörspiel (1936). Das Raritätenkabinett, Hörspiel (1936). Die Weizenkantate, Hörspiel (1936). Der Tod an den Händen, Hörspiel (1939). Rebellion in der Goldstadt, Hörspiel (1940). Abgelegene Gehöfte, Gedichte (1948). Untergrundbahn (1949). Träume, Hörspiel (1950). Fis mit Obertönen, Hörspiel (1951). Die Andere und ich, Hörspiel (1952). Der Tiger Jussuf, Hörspiel (1952, NDR). Das Mädchen aus Viterbo, Hörspiel (1953). Das Jahr Lazertis, Hörspiel (1954). Zinngeschrei, Hörspiel (1955). Botschaften des Regens, Gedichte (1955, Suhrkamp). Der letzte Tag von Lissabon, Hörspiel (1956). Allah hat hundert Namen, Hörspiel (1956). Die Stunde des Huflattichs, Hörspiel (1958). Stimmen, Hörspiel (1958). Die Brandung vor Setubal, Hörspiel (1958). Festianus, Hörspiel (1959). Ausgewählte Gedichte (1960). Zu den Akten, Gedichte (1964). Träume. In anderen Sprachen. Anlässe und Steingärten, Gedichte (1966). Maulwürfe, Prosa (1970). Seumes Papiere (1972). Gedichte. Katharina. Marionettenspiele (1976, Suhrkamp). Sämtlich Gedichte in einem Band (2007, Suhrkamp).

Sekundärliteratur (Auswahl): Günter Eich, Monografie (1989, Beck, von Heinz F. Schafroth). Theorie des modernen Naturgedichts, Oskar Loerke, Günter Eich, Rolf Dieter Brinkmann (2000, Könighausen und Neumann, von Christian Kohlroß). Am Rande der Welt. Günter Eich in Geisenhausen 1944-54 (2013, Wallstein-Verlag, hrsg. von Roland Berbig).

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