Sebastian Blau, Klöpfer&MeyerJosef Eberle zum Text (D Stuegeter) zum Text (Kleine Ballade)
(Sebastian Blau)

*8.September 1901 in Rottenburg am Neckar, +20.September 1986 in Samedan/GRaubünden/Schweiz

Stationen u.a.: Ab 1917 Buchhändlerlehre. Anschließend Buchhändler in Berlin, Stuttgart, Karlsruhe und Leipzig. Ab 1927 Lektor. Abteilungsleiter beim Süddeutschen Rundfunk. Veröffentlicht unter dem Pseudonym "Tyll" seinen ersten Gedichtband. Heiratet 1929 Else Lemberg. 1933 Verfolgung durch die Nationalsozialisten und Inhaftierung im Konzentrationslager Heuberg. Arbeitet von 1936-42 im amerikanischen Konsulat in Stuttgart. Ab 1942 Bibiliothekar. Nach der Verfolgung seiner jüdischen Frau durch die Gestapo taucht das Ehepaar unter. Gründer und Verleger der "Stuttgarter Zeitung". Veröffentlicht hochdeutsche Gedichte unter dem Pseudonym Peter Squenz. 1956-76 Vizepräsident der Deutschen Schiller-Gesellschaft.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Mundartdichtung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen (1955). Verleihung des Professorentitels durch die Landesregierung von Baden-Württemberg (1961). Ehrenbürger der Stadt Rottenburg am Neckar (1961). Poeta Laureatus (1962). Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (1975).
- Mitglied der Deutschen Schiller-Gesellschaft.

Veröffentlichungen (Auswahl): Kugelfuhr, Gedichte (1934). Feierobed, Gedichte (1934). Rottenburger Bilderbogen, Gedichte (1942). Die schwäbischen Gedichte des Sebastian Blau (1946). Rottenburger Hauspostille (1946). Schwäbischer Herbst, Gedichte (1973). Sebastian Blau's Schwobenspiegel, Gedichte (1981). Sebastian Blau, Die Gedichte (2009, Klöpfer&Meyer, hrsg. von Eckart Frahm und Rolf Schorp).

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