Milo Dor, 2003, ©Foto: Marko Lipus

Milo Dor
Foto: Marko Lipus

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Milo Dor
(Milutin Doroslovac)

*7.März 1923 in Budapest/Ungarn, +4.Dezember 2005 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Griechische Großmutter. Serbische Eltern. Wächst in Belgrad auf. 1942 Wehrmachtsgefangener in Wien. 1943 Zwangsarbeiter. 1944 Studium Theaterwissenschaft. Gründet 1971 mit Hilde Spiel die österreichische IG Autorinnen Autoren. Freier Schriftsteller. Journalist. Lebt und arbeitet in Rovinj/Istrien und Wien.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Roman, Essay, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Österreichischer Staatspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (1962). Anton Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie (1972). Literaturpreis der Stadt Wien (1977). Literatur-Würdigungspreis der Stadt Wien (1978). Österreichischer Würdigungspreis (1980). Österreichisches Bundesverdienstkreuz Erster Klasse für Wissenschaft und Kunst (1983). Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien (1988). Österreichischer Staatspreis für Verdienste um die österreichische Kultur im Ausland (1989). Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels (1990). Andreas Gryphius-Preis (1998). Bruno Kreisky-Preis (2001). Großes silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (2003). Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien (2004). Theodor Kramer Preis (2006, posthum, gemeinsam mit Robert Sommer)
- Mitglied der Gruppe 47, in der IG AutorInnen und des österreichischen P.E.N.

Veröffentlichungen (Auswahl): Tote auf Urlaub, Roman. Nichts als Erinnerung, Roman. Die weiße Stadt, Roman. Mitteleuropa-Mythos oder Wirklichkeit, Essays (1996). Die Schüsse von Sarajewo, Roman (dtv, 1997). Ich habe Sehnsucht nach Thrakien, Skizzen. Wien, Juli 1999, Erzählung (1997, Zsolnay). Roman über Milo (2003, Otto-Müller-Verlag, hrsg. von Dragi Bugarcic).

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