Hedwig
Dohm
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(Marianne Adelaide Hedwig Jülich)
*20.September 1831 in Berlin, +1.Juni 1919 in Berlin
Stationen u.a.: Tochter eines Tabakfabrikanten. Besucht 1851 das Lehrerseminar. Spaienaufenthalt bei ihrem Bruder. Hier lernt sie mit dem Hauslehrer, der ihr Spanischunterricht erteilt, auch ihren späten Mann Wilhelm Friedrich Ernst Dohm kennen, den sie 1853 heiratet. 1855 Geburt der Tochter Gertrud Hedwig Anna, die spätere Hedwig Pringsheim-Dohm; Mutter von Katia Mann, Schwiegermutter von Thomas Mann. Ihr Berliner Haus wird ein bekannter Salon, in dem die Elite der Berliner Gesellschaft verkehrt, so z.B. Alexander von Humboldt, Franz Liszt, Theodor Fontane.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Drama, Sachbuch, Kritik
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
Veröffentlichungen (Auswahl): Was Pastoren von den Frauen denken, Essay (1872). Der Jesuitismus im Hausstande, Essay (1873). Die wissenschaftliche Emancipation der Frau, Essay (1874). Der Seelenretter, Theaterstück (1876). Vom Stamm der Asra, Theaterstück (1876). Ein Schuss ins Schwarze, Theaterstück (1878). Der Frauen Natur und Recht, Essay (1879). Die Ritter vom goldenen Kalb, Theaterstück (1879). Lust und Leid im Liede, Anthologie (1879, als Hrsg.). Frau Tannhäuser, Novelle (1890). Plein Air, Roman (1891). Wie Frauen werden. Werde, die du bist, Novelle (1894). Sibilla Dalmar, Roman (1896). Schicksal einer Seele, Roman (1899/2007, Trafo Verlag). Die Antifeministen, Essay (1901). Christa Ruland, Roman (1902). Die Mütter, Essay (1903). Schwanenlieder, Novelle (1906). Sommerlieben, Novellen (1909).
Sekundärliteratur (Auswahl): In litteris veritas, Hedwig Dohm und die Problematik der fiktiven Biografie (2008 Trafo Verlag, von Isabel Rohner). Spuren ins Jetzt, Hedwig Dohm - eine Biografie (2010, Ulrike Helmer Verlag, von Isabel Rohner).
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