Franz von Dingelstedt, Foto: wikipedia.org (hf0209)

Franz von Dingelstedt zum Text (Letzte Liebe)
(Franz Ferdinand Freiherr von Dingelstedt)

*30.Juni 1814 in Halsdorf/Wohratal, +15.Mai 1881 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Sohn eines Beamten. 1831-34 Studium Theologie in Marburg. 1838 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Jena mit einer Arbeit unter dem Titel „Prolegomena ad artem poeticam“. Gibt seine Lehrertätigkeit auf. Ab 1835 journalistisch tätig. Korrespondent in Paris, London und Wien. Heiratet 1844 die Sängerin Jenny Lutzer. In Paris trifft er Heinrich Heine und Georg Herwegh, mit dem er sich später überwirft. 1843 Bibliothekar in Württemberg. 1851 Intendant am Hoftheater in München. 1857 Generalintendant am Theater in Weimar. 1867 Direktor der Wiener Hofoper und ab 1870 Direktor des Wiener Hofburgtheaters. Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Drama, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ernennung zum Hofrat (1844).,

Veröffentlichungen (Auswahl): Gedichte (1838). Licht und Schatten der Liebe, Novellen (1838). Die neuen Argonauten, Roman (1839). Das Gespenst der Ehre, Drama (1840). Unter der Erde, Roman (1840). Lieder eines kosmopolitischen Nachtwächters, Gedichte (1841/42, Verlag Julius Campe). Das Haus der Barneveldt, Drama (1850). Nacht und Morgen, Gedichte (1851). Literarisches Bilderbuch (1878). Münchener Bilderbogen (1879).

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