Richard Dehmel, ch (1105)

Richard Dehmel zum Text (Blick ins Licht) zum Text (Quintessenz) zum Text (Jetzt und immer) zum Text (Blinde Liebe)
(Richard Feodor Leopold Dehmel)

*18.November 1863 in Wendisch-Hermsdorf/Brandenburg, +8.Februar 1920 in Blankenese

Stationen u.a.: Sohn eines Försters. Ab 1882 Studium Naturwissenschaften, Volkswirtschaft, Soziologie, Philosophie in Berlin und Leipzig. 1887 Promotion Dr. phil. Journalist. Ab 1888 Sekretär beim Versicherungsverband. Seit 1895 freier Schriftsteller. Enge Freundschaft mit Detlev von Liliencron. 1899-1902 Reisen u.a. nach England, Griechenland, Italien. 1899 in erster Ehe mit der Märchendichterin Paula Oppenheimer, einer Rabbiner-Tochter verheiratet. In zweiter Ehe mit Ida Dehmel. Gilt als revolutionärer Lyriker. 1912 Gründung der Kleist-Stiftung. Mitbegründer der Zeitschrift "Pan". 1914 Freiwilliger im 1. Weltkrieg. Freundschaft mit Josef Winckler. Stirbt an den Folgen einer Kriegsverletzung.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Roter Adlerorden (1915).

Veröffentlichungen (Auswahl): Erlösungen, Gedichte (1891). Aber die Liebe, Gedichte (1893). Weib und Welt, Gedichte (1896). Fitzebutze, Kinderbuch (1900). Zwei Menschen, Epos (1903). Die Verwandlungen der Venus, Gedichte (1907). Michel Michael, Komödie (1911). Schöne wilde Welt, Gedichte (1913). Die Menschenfreunde, Drama (1917). Zwischen Volk und Menschheit, Kriegstagebuch (1919). Mein Leben, Autobiographie (1922). Richard Dehmel, Die Geschichte eines Lebenswerkes (1926, von Julius Bab). Gedichte (1990, Reclam, hrsg. von Jürgen Viering).

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