Karl Dedecius Karl Dedecius, c peitschphoto.com
*20.Mai 1921 in Lodz/Polen, lebt und arbeitet in München/Bayern

Photo: Peter Peitsch
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Stationen u.a.: 1939 polnischer Arbeitsdienst. 1940 deutscher Arbeitsdienst. 1941 Kriegsdienst. 1950 Entlassung aus russischer Gefangenschaft. Aufenthalt in Weimar. Arbeit am Theaterinstitut. 1952 Übersiedlung in die BRDeutschland. Mitbegründer und Leiter des "Deutschen Polen Instituts", Darmstadt. Die Robert-Bosch-Stiftung ruft 2002 den "Karl-Dedecius-Übersetzer-Preis" ins Leben.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1990). Christoph-Martin Wieland-Übersetzerpreis. Nossack-Akademie-Preis (2000 - gemeinsam mit Adam Zagajewski). Odra-Literaturpreis, Breslau (2002). Samuel-Bogumil-Linde-Preis, Thorn/Göttingen. Deutsch-Polnischer Preis (2009). Deutscher Nationalpreis (2010, gemeinsam mit Alfons Nossol)

Veröffentlichungen (Auswahl): Lektion der Stille, Anthologie über polnische Lyrik (1959). Überall ist Polen (1974). Polnische Profile (1975). Von Polens Poeten (1988). Lebenslauf aus Büchern und Blättern (1990). Panorama der polnischen Literatur des 20.Jahrhunderts, 4.Abteilung "Portraits" (2000, Amman). Mein Rußland in Gedichten (2003, dtv). Ein Europäer aus Lodz, Erinnerungen (2006, Suhrkamp).

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