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| Repro: Doris Poklekowski www.foto-poklekowski.de |
Heinrich Clauren
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(Carl Gottlieb Samuel Heun)
*20.März 1771 in Dobrilugk/Lausitz, +2.August 1854 in Berlin
Stationen u.a.: Sohn eines Amtmanns und Rittergutbesitzers. 1788-90 Studium der Rechte in Göttingen und Leipzig. Promotion in Leipzig. Privatsekretär. Bergwerks-Assessor. 1799 Heirat mit Henriette Breitkopf. 1800 Kommissionsrat. Stiller Teilhaber eines Leipziger Buchhändlers und Mitherausgeber der Jenaer Allgemeinen Literatur-Zeitung. Kehrt 1810 nach Berlin zurück und wird Hofrat. 1815-19 preußischer Geschäftsträger in Sachsen. 1820 Redaktionsleiters der Allgemeinen Preußischen Staatszeitung. Ab 1824 Geheimer Hofrat beim Generalpostamt. 1825/26 kommt es zu einem literarischen Skandal, als Wilhelm Hauff, als Frontalangriff auf die zeitgenössische Trivialliteratur insgesamt, in der Manier Heinrich Claurens und unter dessen Pseudonym einen Roman veröffentlichte: Der Mann im Mond oder Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme. Hauff verschärft den Angriff nochmals mit der 1827 veröffentlichten Kontroverspredigt über Heinrich Clauren und den Mann im Monde, in der er die Absicht seiner Parodie, Clauren lächerlich zu machen, offenlegt und die Trivialität der Inhalte und des Schreibstils von Clauren bewusst polemisch analysiert. 1831 Zweite Ehe mit Friederike Sophie Hambrauer.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
Ritter des Eisernen Kreuzes (1814).
- Seit 1791 Mitglied der Freimaurerloge "Minerva zu den drei Palmen" in Leipzig,
ab 1803 Mitglied der Freimaurerloge "Archimedes zum
Reißbret" in Altenburg und ab 1805 in der Loge "Archimedes zum
ewigen Bunde" in Gera.
Veröffentlichungen (Auswahl): Vergißmeinnicht (1808). Das Raubschloß (1812). Mimili, Erzählung (1816). Scherz und Ernst (1820). Rangsucht und Wahrglauben (1821). Meine Ausflucht in die Welt (1822).
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