Hermann Claudius
*19.Oktober 1878 in Langenfelde/Holstein, +8.September 1980 in Grönwohld bei Trittau/Storman/Schleswig-Holstein
Stationen u.a.: Urenkel von Matthias Claudius. 1900-34 Volksschullehrer. Gilt anfänglich als Arbeiterdichter. Wird nach einem Motorradunfall und beginnender Taubheit aus dem Schuldienst entlassen und freier Schriftsteller. Gefährliche Nähe zum Nationalsozialismus.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Mundart, Übersetzung
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise
(Auswahl): Lessing-Preis der Stadt Hamburg (1942).
Klaus Groth-Preis (1956).
- Ab 1933 Mitglied der Sektion Dichtung in der
Preupischen Akademie der Künste und ab 1936 Mitglied im Eutiner Kreis.
Veröffentlichungen (Auswahl): Mank Muern, Grotstadtleeder (1912). Hörst du nicht den Eisenschritt?, Zeitgedichte (1914). Licht muß wieder werden, Lieder (1916). Das Wolkenbüchlein, Gedichte (1948/1979, Eudolf Schneider Verlag). In meiner Mutter Garten, Gedichte (1953). Töricht und weise, Späte Gedichte (1968).
Autorenhomepage I Buchbestellung I home I e-mail 0101-0112 © LYRIKwelt