Eduard Claudius (links) und Hermann Kant, 1967, Foto: wikipedia.org (hf1109)

Eduard Claudius (links)
und Hermann Kant, 1967

Eduard Claudius
(Eduard Schmidt)

*29.Juli 1911 in Buer/Westfalen1911, +13.Dezember 1976 in Potsdam/DDR

Stationen u.a.: Schriftsteller. Schreibt auch unter dem Pseudonym Edy Brendt. Sohn eines Bauarbeiter. 1925-27 Maurerlehre. Engagiert sich ab 1927 in der Gewerkschaft. 1929-32 Wanderschaft durch Österreich, die Schweiz, Italien, Frankreich und Spanien. 1932 Mitglied der KPD. 1933 Verhaftung. Emigriert 1934 in die Schweiz. 1936 Verhaftung dort und Flucht nach Spanien. Kämpft als Mitglied der Internationalen Brigaden auf der republikanischen Seite. Verletzung und Internierung in Frankreich. Flucht in die Schweiz. 1945 Rückkehr nach Deutschland. 1945-47 Presseschef des bayerischen Ministeriums für Entnazifizierung. Übersiedelt 1948 in die SBZ bzw. DDR. Bis 1956 freier Schriftsteller. Ab 1956 Angehöriger des Diplomatischen Dienstes der DDR. 1959-61 Botschafter in Nordvietnam. 1967-69 Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Reportage, Theaterstück

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Nationalpreis 3. Klasse (1951). Theodor Fontane-Preis, Potsdam (1954). Literaturpreis des FDGB (1955). Vaterländischer Verdienstorden (1955+1975).
- Mitglied im Schriftstellerverband der DDR und ab 1965 Mitglied der Deutschen Akademie der Künste.

Veröffentlichungen (Auswahl): Jugend im Umbruch (1936). Grüne Oliven und nackte Berge, Roman (1945). Menschen an unserer Seite, Roman (1951). Die Nacht des Käuzchens und andere Erzählungen (1961). Wintermärchen auf Rügen (1965).

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