Louis-Ferdinand Céline
(Louis-Ferdinand Destouches)

*27.Mai 1894 in Courbevoie/Frankreich, +2.Juli 1961 in Meudon bei Paris/Frankreich

Stationen u.a.: Kaufmännische Lehre. Teilnehmer am 1. Weltkrieg. Kriegsverwundung. In Frankreich verfemter Dichter, da er im 2. Weltkrieg Antisemit und Kollaborateur war. 1916 Heirat mit Suzanne Nebout. 1919-26 Ehe mit Edith Follet. 1927 Eröffnung einer Praxis als Armenarzt. 1928-36 Staatsklinik in Clichy. 1944 Flucht nach Deutschland. Haft in Dänemark. 1951 Rückkehr nach Frankreich. Armenarzt in Meudon.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Tapferkeitsmedaille (1914).

Veröffentlichungen (Auswahl): Voyage au bout de la nuit/Reise ans Ende der Nacht, Roman (1932, Piper - Übertragung Isak Grünberg/1958/2003, Rowohlt - Übertragung Hinrich Schmidt-Henkel). Bagatelles pour un massacre/Die Judenverschwörung in Frankreich (1937/1938). Nord/Norden, Roman (1957/1960). Rigodon, Reportage (1961/1974).

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