Party im Blitz, Die englischen Jahre von Elias Canetti, 2005, S. FischeElias Canetti zum Text (Sie war zum Hund geworden) zum Text (aus:Über den Tod) zum Text (aus:Party im Blitz) Hintergrund-Information: 100 Jahre Elias Canetti Hintergrund-Information: Marie-Louise von Motesiczky, Malerin und Geliebte Elias Canettis

*25.Juli 1905 in Rustschuk/Bulgarien, +14.August 1994 in Zürich/Schweiz

Stationen u.a.: Sohn einer jüdisch-spanischen Familie. 1911 wandert die Familie nach Manchester in England aus. 1913 Übersiedlung nach Wien. Hier lernt er Deutsch. Weitere Umzüge in die Schweiz und nach Deutschland. Studium der Chemie in Wien. Karl Kraus übt einen starken Einfluß auf ihn aus. 1929 Promotion zum Dr. phil. Arbeit als Übersetzer und freier Schriftsteller in Wien. Liaison mit der Schriftstellerin Iris Murdoch und der Malerin Marie-Louise von Motesiczky. 1934 Heirat mit Veza Taubner-Calderon. 1938 Emigration über Paris nach London. 1954 Reise nach Marrakesch. Heiratet 1973 Herta Buschor.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Essay, Roman, Drama, Hörspiel, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Grand Prix International du Club Français du Livre (1949). Deutscher Kritikerpreis für Literatur (1966). Literaturpreis der Stadt Wien (1966). Großer Österreichischer Staatspreis (1967). Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1969). Literaturpreis des Kulturkreises im BDI (1971). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1972). Nelly Sachs-Preis, Dortmund (1975). Franz Nabl-Preis (1975). Ehrendoktorwürde der Ludwig-Maximilians-Universität München (1976). Gottfried Keller-Preis (1977). Johann-Peter Hebel-Preis (1980). Franz Kafka-Literaturpreis (1981). Nobelpreis für Literatur, Schweden (1981). Bundesverdienstkreuz (1983). Ehrenbürger von Wien (1986).
- Mitglied des P.E.N.-Zentrums, ab 1970
Mitglied der Berliner Akademie der Künste sowie korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und ab 1972 Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Blendung, Roman (1935/1963, Hanser). Hochzeit, Drama (1932). Komödie der Eitelkeiten (1934/1964, Hanser). Masse und Macht (1960, Claassen). Die Befristeten, Drama+Hörspiel (1954/1964, Hanser). Aufzeichnungen 1942-48 (1965, Hanser). Die Stimmen von Marrakesch, Reiseaufzeichnung (1968/2002, Hanser). Der Ohrenzeuge (1974). Das Gewissen der Worte, Essays (1975, Hanser). Die gerettete Zunge, Autobiografie (1977, Hanser). Die Fackel im Ohr, Autobiografie (1980). Die Provinz des Menschen (1985). Das Augenspiel, Autobiografie (1985). Die Fliegenpein, Aufzeichnungen (1992, Hanser). Aufzeichnungen 1973-1984 (1999, Hanser). Aufzeichnungen für Marie-Louise, Autobiographie/Memoir (2005, Hanser/S. Fischer). Über Tiere, Erzählungen, Fabeln, Parabeln (2002, Hanser, mit einem Nachwort von Brigitte Kronauer). Party im Blitz, Die englischen Jahre (2003, Hanser, hrsg. von Kristian Wachinger, Nachwort von Jeremy Adler/2005, S. Fischer). Briefe an Georges, Briefe (2005, Hanser/S. Fischer, gemeinsam mit Veza Canetti, hrsg. von Karen Lauer und Kristian Wachinger). Elias Canetti, Marie-Louise Motesiczky: Liebhaber ohne Adresse, Briefwechsel 1942-1992 (2011, Hanser, hrsg. von Ines Schlenker und Kristian Wachinger).

Sekundärliteratur (Auswahl): Elias Canetti. Ein Rezipient und sein Autor, Dokumentation (1992, Rimbaud-Verlag, von Rudolf Hartung). Über den Tod. Redaktion: Penka Angelova (2003, Hanser). Über die Dichter (2004, Hanser, ausgewählt von Penka Angelova und Peter von Matt). Elias Canetti, Biografie (2005, Hanser, hrsg. von Sven Hanuschek). Elias Canetti, Biografie (2005, Rowohlt, von Helmut Goebel).

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