Iso Camartin, 1998, Foto: Ekko von Schwichow

Iso Camartin Foto: Ekko von Schwichow
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Iso Camartin zum Text (aus:Herr Casparis sucht die Heimat)

*1944 in Chur/Schweiz, lebt und arbeitet in Zürich/Schweiz

Stationen u.a.: 1965-68 Studium der Philosophie und Romanistik in München, Bologna und Regensburg. 1969 Sprachlehrer in Bologna. 1971-72 Lektor an der Universität Lyon. 1972-74 Assistent für Philosophie an der Universität Regensburg. 1978-85 Lehraufträge an den Universitäten Fribourg, Genf und Zürich; freischaffende Tätigkeit als Publizist. 1985-97 Ordentlicher Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der ETH und an der Universität Zürich. Lehr- und Forschungsgebiete: sprachlich-kulturelle Minderheiten, rätoromanische Literatur und Kulturgeschichte des Alpenraums. 1985 Ernennung zum Ordinarius für Rätoromanische Literatur und Kultur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule und an der Universität Zürich. 1996-98 Moderator der "Sternstunde Kunst" beim Schweizer Fernsehen DRS. Seit 2000 Leiter der Kulturabteilung des Schweizer Fernsehens DRS.

Arbeitsgebiete: Essay, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Europäischer Essay-Preis der Veillon-Stiftung (1986). Conrad Ferdinand Meyer-Preis (1988). Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (1989/90). Swiss Writer in Residence an der University of Southern California, Los Angeles (1993). Prix littéraire Lipp Zürich (1997). Johann Heinrich Merck-Preis für Literaturkritik und Essay (1998).
- Ab 1988 Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Biblithek von Pila (1997, Suhrkamp). Der Teufel auf der Säule, Geschichten (1998, Suhrkamp). Hinauslehnen, Geschichten, Essays, Glossen (2000, Suhrkamp). Graziendienst (2000, Suhrkamp). Jeder braucht seinen Süden (2003, Suhrkamp). Belvedere, Das schöne Fernsehen (2005, Suhrkamp). Die Geschichten des Herrn Casparis, Essays (2008, Beck).

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