Gottfried August Bürger, Stahlstich ca. 1860, aus Privatsammlung; Reproduktion und Copyright: foto-poklekowski

Repro: Doris Poklekowski
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Gottfried August Bürger zum Text (In die Nacht der Tannen...) zum Text (Zechlied) zum Text (Spinnerlied) zum Text (Untreue über alles) zum Text (Lied) zum Text (Hummellied) zum Text (Überall Molly und Liebe) Hintergrund-Information: Denkmal für Gottfried A. Bürger
(Jocosus Hilarius)

*31.Dezember 1747 in Molmerswende bei Quedlinburg, +8.Juni 1749 in Göttingen

Stationen u.a.: Pfarrerssohn. 1760-63 bringt ihn sein Großvater ins Pädagogium nach Halle. Bis 1766 Theologie-Studium an der Universität Halle. Ab 1768 Jura-Studium in Göttingen. 1772 Amtmann. Kurz nach der Heirat mit Dorette Leonhardt (1774) verliebt er sich in deren Schwester Auguste. Sie ist die "Molly" seiner Gedichte. 1785 Heirat mit Auguste, die schon nach sieben Ehe-Monaten stirbt. 1784 Privat-Dozent an der Universität Göttingen. Bis zu seinem Tode Vorlesungen in Ästhetik, Stilistik, Philosophie und deutsche Sprache. 1789 Professor ohne feste Anstellung. 1792 wird seine dritte Ehe geschieden. Er stirbt an Schwindsucht.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrendoktorwürde (1787).

Veröffentlichungen (Auswahl): Gedichte (1778, mit Kupferstichen von Daniel Nikolaus Chodowiecki). Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen: wie er dieselben bei der Flasche im Zirkel seiner Freunde selbst zu erzählen pflegt, Erzählungen (1786).

Sekundärliteratur (Auswahl): Gottfried August Bürger und Philippine Gatterer, Ein Briefwechsel aus Göttingens empfindsamer Zeit (1921, Dieterich, von Erich Ebstein).

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