Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner, Foto: euregioverlag.de/Mit freundlicher Genehmigung Stiftung Brückner-Kühner, Kassel (hf0810)Christine Brückner

*10.Dezember 1921 in Schmillinghausen bei Bad Arolsen, +21.Dezember 1996 in Kassel/Hessen

Stationen u.a.: Tochter des Pfarrers Carl Emde. Im 2. Weltkrieg dienstverpflichtet. Wird 1945 Diplombibliothekarin. 1946-56 mit dem Keramiker Werner Brückner verheiratet. 1947-50 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Universität Marburg. Redakteurin in Nürnberg. Ab 1954 freie Schriftstellerin. Umzug nach Kassel. Heiratet 1967 den Schriftsteller Otto Heinrich Kühner mit dem sie 1984 eine Stiftung ins Leben ruft, die den "Literaturpreis für grotesken Humor" jährlich vergibt. 1980-84 Vizepräsidentin des P.E.N.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Romanwettbewerb des Bertelsmann Verlags (1954). Großes Bundesverdienstkreuz (1996).
- Mitglied des P.E.N.-Clubs.

Veröffentlichungen (Auswahl): Ehe die Spuren verwehen, Roman (1954). Ein Frühling im Tessin, Roman (1960). Die Zeit danach, Roman (1961). Der Kokon, Roman (1966). Jauche und Levkojen, Roman (1975). Nirgendwo ist Poenichen, Roman (1977). Mein schwarzes Sofa, Aufzeichnungen (1981). Wenn du geredet hättest, Desdemona, Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen (1983) Was ist schon ein Jahr, Erzählungen (1984). Die letzte Strophe (1989). Früher oder später, Roman (1994).

Sekundärliteratur (Auswahl): Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner "Der einzige funktionierende Autorenverband" (2007, Euregioverlag, hrsg. von Friedrich W. Block).

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