Joseph Breitbach, 1963 in New York, c Adelaide de Menil, aufgenommen 1963 in New YorkJoseph Breitbach

*20.September 1903 in Ehrenbreitstein/Koblenz, +9.Mai 1980 in München/Bayern

Stationen u.a.: Lehre als Verlagskaufmann. Schriftsteller. Journalist. Zeitweise Mitglied in der KP. Lebt seit 1929 in Frankreich. 1933 Verbot seiner Bücher in Deutschland. 1937 gibt er seinen deutschen Paß ab. 1939 Internierung in Frankreich. Arbeitet für den französischen Geheimdienst und hat Verbindung zur Rèsistance. 1945 erhält er die französische Staatsbürgerschaft. Ab 1961 wieder Wohnsitz in Deutschland. 1963 ausgedehnte USA-Reise. 1966 finanziert er die Gründung  von  "Quinzaine Littéraire". 1980 Herzoperation in Paris.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Drama, Roman, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Bundesverdienstkreuz (1962). Prix Combat (1965). Grosses Bundesverdienstkreuz (1969). Goethe-Medaille (1975). Grosses Verdienstkreuz mit Stern der BRDeutschland (1979). Die Vaduzer Breitbach-Stiftung vergibt seit 1998 die z. Z. höchstdotierte Auszeichnung für deutschsprachige Schriftsteller, den Joseph-Breitbach-Preis.
- Seit 1966 Mitglied in der Bayerischen Akademie.

Veröffentlichungen (Auswahl): Rot gegen Rot, Erzählungen (1928/1929, DVA). Die Wandlung der Susanne Dasseldorf, Roman (1932, Kiepenheuer). Die Jubilarin, Theaterstück (1962, Nürnberg). Bericht über Bruno, Roman (1962, Insel). Genosse Veygond, Theaterstück (1970, Baden-Baden). Die Rabenschlacht, Erzählungen (1973, S. Fischer). Das blaue Bidet oder Das eigentliche Leben, Roman (1978, S. Fischer). Spiel ohne Ende/Erzählungen aus 100 Jahren (1986, S. Fischer, hrsg. von Hans Bender).

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