Willi Bredel, DDR-Briefmarke von 1990

Willi Bredel

*2.Mai 1901 in Hamburg, +27.Oktober 1965 in Berlin/DDR

Stationen u.a.: Sohn eines Tabakarbeiters. Lehre als Eisendreher. 1917 Mitglied im Spartakusbund. 1919 Mitglied in der KPD. 1923 Gefängnis. Matrose zur See. 1928 Redakteur. Promotion. Festungshaft. 1933 Konzentrationslager Hamburg-Fuhlsbüttel. 1934 Exil über Prag in die UdSSR. 1936-39 zusammen mit Feuchtwanger und Brecht Mitherausgeber der Moskauer Zeitschrift "Das Wort". 1942-45 Soldat. 1947 Mitbegründer des Hinstorff-Verlags. Kulturpolitiker in der DDR. Präsident der Deutschen Akademie der Künste. Schreibt auch unter dem Pseudonym Stormann. Pionier der sozialistisch-realistischen Literatur.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Hans Beimler-Medaille (1956). Banner der Arbeit (1960). Vaterländischer Verdienstorden (1961).
- Mitglied im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller und in der Deutschen Akademie der Künste.

Veröffentlichungen (Auswahl): Maschinenfabrik N. & K., Roman aus dem proletarischen Alltag (1930). Rosenhofstraße, Roman aus einer Hamburger Arbeiterstraße (1931). Der Eigentumsparagraph, Roman (1933/1961, Dietz Verlag). Marat der Volksfreund, Erz. (1924). Die Prüfung, Erz. (1934). Die Väter, Roman (1943). Der Spitzel und andere Erzählungen (1934). Dein unbekannter Bruder (1937). Begegnung am Ebro, Aufzeichnungen eines Kriegskommissars (1939). Der Kommissar am Rhein und andere historische Erzählungen (1940). Pater Brakel und andere Erzählungen (1940). Die Väter, Roman (1941). Der Sonderführer, Roman (1943). Die Söhne, Roman (1949). Das schweigende Dorf und andere Erzählungen (1949). Die Vitalienbrüder, Jugendroman (1950, Hinstorff-Verlag). Fünfzig Tage (1950). Die Enkel, Roman (1953). Vom Ebro zur Wolga (1954). Auf den Heerstraßen der Zeit (1957). Unter Türmen Masten (1960).

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