Bertolt Brecht, Biografie (2006, Rowohlt, von Reinhold Jaretzky)Bertolt Brecht Hintergrund-Information: Grabstätte von Bert Brecht Hintergrund-Information: Zum 50.Geburtstag von Bert Brecht
(Eugen Berthold Friedrich Brecht)

*10.Februar 1898 in Augsburg/Bayern, +14.August 1956 in Berlin/DDR

Stationen u.a.: Sohn eines Papierfabrikanten. Studium der Naturwissenschaften und Medizin in München. 1918 Krankenwärter in einem Militärlazarett. Fortsetzung des Studiums. 1920 Dramaturg in München. 1922 freier Schriftsteller. 1922 Heirat mit der Opernsängerin Marianne Zoff. 1924 Übersiedlung nach Berlin. 1925-33 wird Elisabeth Hauptmann seine Sekretärin und sie ist an der Entstehung aller Brecht-Stücke beteiligt; Die Dreigroschenoper (1928) etwa kam nur zustande, weil sie Gays The Beggar’s Opera entdeckt und für Brecht übersetzt. Arbeit mit Max Reinhardt. 1928-29 Besuch der Marxistischen Arbeiterschule. 1933 Flucht vor den Nazis nach Prag und Wien, weiter über die Schweiz und Frankreich nach Svendborg in Dänemark. Margarete Steffin begleitet ihn ins Exil. Arbeit für den Deutschen Freiheitssender. 1936-39 zusammen mit Feuchtwanger und Bredel Mitherausgeber der Moskauer Zeitschrift "Das Wort". 1940 Flucht über Schweden nach Finnland. 1941-47 Kalifornien. Zieht 1947 nach Zürich. 1948 Rückkehr nach Ost-Berlin. Gründet mit seiner Frau Helene Weigel das Theater "Berliner Ensemble".

Arbeitsgebiete: Lyrik, Songtext, Erzählung, Satire, Drama, Drehbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kleist-Preis (1922). Nationalpreis 1. Klasse für Kunst und Literatur, DDR (1951). Internationaler Stalin-Preis, UdSSR (1954).

Veröffentlichungen (Auswahl): Baal, Drama (1922). Trommeln in der Nacht, Drama (1922). Im Dickicht der Städte, Drama (1924). Leben Eduards des Zweiten von England, Historie (1924, gemeinsam mit Lion Feuchtwanger). Hauspostille, Gedichte (1927). Dreigroschenoper (1928). Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Operntext (1929). Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Drama (1932). Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?, Drehbuch (1932, gemeinsam mit Ernst Ottwalt). Herr Puntila und sein Knecht Matti, Drama (1940). Mutter Courage und ihre Kinder, Tragödie (1941). Der gute Mensch von Sezuan (1942). Das Leben des Galilei, Drama (1943). Der kaukasische Kreidekreis, Drama (1949). Kalendergeschichten (1949). Flüchtlingsgespräche (1961). Gedichte und Lieder (1962, Suhrkamp). Die Gedichte in einem Band (1981, Suhrkamp). Kinderbuch (1967/2006, Suhrkamp). Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, Band 11:Gedichte I. Sammlungen 1918-1938, (1988, Suhrkamp, hrsg. von Werner Hecht, Jan Knopf, Werner Mittenzwei, Klaus-Detlef Müller). Gedichte im Exil, Buckower Elegien (1998, Insel). Brechts frühe Lyrik (2002, Fink-Verlag, hrsg. von Hans-Harald Müller und Tom Kindt). Geschichten vom Herrn Keuner (2004, Suhrkamp). Der Aufstieg des Arturo Ui, Prosa (2004, Suhrkamp).

Sekundärliteratur (Auswahl): Brecht (1966, von Lew Kopelew). Erinnerungen an Brecht (1996, Suhrkamp, von Hans Mayer). Brechts letzte Liebe, Das Leben der Isot Kilian (2006, Transit-Verlag, hrsg. von Ditte von Arnim). Bert Brecht. Leben, Werk, Wirkung (2006, Suhrkamp BasisBiographie, von Jan Knopf). 1948 - Brechts Zürcher Schicksalsjahr (2006, Chronos-Verlag, von Werner Wüthrich). Mein Herz liegt neben der Schreibmaschine, Ruth Berlaus Leben vor, mit und nach Brecht (2006, Edition Lalla Moulati, von Sabine Kebir). Bertolt Brecht, Biografie (2006, Rowohlt, von Reinhold Jaretzky). Liebesgedichte (2006, Suhrkamp TB). Die Gedichte, verbesserte Neuausgabe (2007, Suhrkamp, hrsg. von Jan Knopf). Bertolt Brecht und Laotse (2008, von Heinrich Detering).

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