Thomas Brasch, »Ich merke mich nur im Chaos«, Interviews 1976-2001, 2009, SuhrkampThomas Brasch

*19.Februar 1945 in Westow/Yorkshire/Großbritannien, +3.November 2001 in Berlin

Stationen u.a.: Sohn jüdischer Emigranten. 1947 Übersiedlung in die DDR. Inhaftierung wegen Verteilens von Flugblättern. Sein Vater verliert deswegen sein Amt als stellvertretender Kulturminister der DDR. Lebenspartner von Katharina Thalbach. 1976 Übersiedlung in die BRDeutschland. Regisseur. Freier Schriftsteller und Übersetzer. Bruder des Lyrikers Peter Brasch und der Autorin Marion Brasch. Stirbt an Herzversagen. Sein Grab liegt auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Übersetzung, Theaterstück

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kleist-Preis (1987).

Veröffentlichungen (Auswahl): Vor den Vätern sterben die Söhne, Erz. (1977). Rotter, Theaterstück (1977). Argentinische Nacht, Theaterstück. Lovely Rita, Theaterstück. Der schöne 27.September, Gedichte (1980, Suhrkamp). Mädchenmörder Brunke, Roman (1999). Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer, Gedichte (2002, Suhrkamp). Was ich mir wünsche, Gedichte aus Liebe (2007, Suhrkamp). Ich merke mich nur im Chaos, Interviews 1976-2011 (2009, Suhrkamp). Die nennen das Schrei, Gedichte (2013, Suhrkamp, hrsg. von Martina Hanf und Kristin Schulz).

Sekundärliteratur (Auswahl): Ist das ein Leben, Der Dichter Thomas Brasch (2010, Matthes&Seitz, von Insa Wilke).

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