Georg Brandes, Foto: wikipedia.org (hf0715)Georg Brandes
(Georg Morris Cohen Brandes)

*4.Februar 1842 in Kopenhagen, +19.Februar 1927 in Kopenhagen/Dänemark

Stationen u.a.: Studium Rechtswissenschaften und Philosophie in Kopenhagen. Promotion. Ausgedehnte Reisen durch Europa. 1877-82 lebt er in Berlin. Wird lebenslang von seinem Bruder Edvard Brandes unterstützt. Ab 1902 Professor an der Universität Kopenhagen.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Biographie, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Seit 1969 wird ein nach ihm benannter Preis der dänischen Literaturkritikvereinigung verliehen.
- Ab 1897 Mitglied in der "American Academy of Arts and Sciences".

Veröffentlichungen (Auswahl): Aus dem Reiche des Absolutismus (1896). Die Jesus-Sage (1925, Erich Reiss-Verlag). Nietzsche (1914/1972/2004, Berenberg-Verlag). Der Wahrheitshass, Über Deutschland und Europa 1880-1925. Henrik Ibsen, Die Literatur. Sammlung illustrierter Einzeldarstellungen (1900). Anatole France, Die Literatur. Sammlung illustrierter Einzeldarstellungen (1900). Voltaire (1922, Erich Reiss Verlag - Übertragung von Emilie Stein und Ernst R. Eckkert).

Sekundärliteratur (Auswahl): Den unge Brandes (1957, von Henning Fenger). Georg Brandes, Værk og skræbne (1999, von Werner Thierry).

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