Rolf Bongs

*5.Juni 1907 in Düsseldorf, +20.November 1981 in Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen

Stationen u.a.: Sohn eines Landrats. Studium Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Berlin und Marburg. Mitbedründer der "Marburger Flugblätter". Bekanntschaft mit André Gide. 1934 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Heinrich von Kleist. Heiratet 1937. Verschiedene Tätigkeiten. u.a. kfm. Angestellter, Sportlehrer und Journalist. Nimmt als Soldat der Waffen-SS am 2. Weltkrieg. Nach der amerikanischen Kriegsgefangenschaft wird er ab 1945 Kritiker und ab 1955 freier Schriftsteller. 1971 Gastprofessur in den USA. Wählt aufgrund seiner schweren rheumatischen Erkrankung den Freitod.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Drama, Hörspiel, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Förderpreis zum Heinrich Droste-Literaturpreis (1956). Preis der Hermann-Hesse-Stiftung (1957). Preis der Rudolf Alexander Schröder-Stiftung (1958). Willibald Pirckheimer-Medaille (1966).

Veröffentlichungen (Auswahl): Das Hirtenlied (1933). Gedichte (1935). Die Wertung und Geltung Kleists zur Zeit der Romantik, Dissertation (1934). Gedichte für Städter, Gedichte (1935). Zwei Gedichte (1944). Vom Leben im Glanz des Geheimen (1947). Venedig, Gedichte (1949). Gespräche mit André Gide (1950). Flug durch die Nacht (1951). Das Antlitz André Gides (1953). Rheinisches Bilderbuch (1954). Herz und Zeit (1956). Eine Fußspur in Taranowka (1957). Monolog eines Betroffenen, Erzählung (1961). Züricher Gedicht (1965). Aufstieg zum Kilimandscharo (1968). Ein Mann geht durch die Stadt (1972). Ein amerikanisches Mädchen (1980). Gedichte (1981). Ich sah, daß die Bäume zu gehen begannen (1984). Abends bei Spoerri (1989).

Sekundärliteratur (Auswahl): Rolf Bongs, Dissoziation eines Schriftstellers im Spannungsfeld zwischen Selbststilisierung und Anpassung (Peter Lang Verlag, von Agnieszka Rajewska-Perzynska).

Autorenhomepage I Buchbestellung I home I e-mail 0111 © LYRIKwel