Helmut Böttiger
*8.September 1956 in Creglingen, lebt und arbeitet in Berlin
Stationen u.a.: Studium Germanistik in Freiburg i. Br. Dissertation über Fritz Rudolf Fries und die DDR-Literatur. Kulturredakteur bei verschiedenen Zeitungen. Seit 2000 freier Autor und Kritiker. Gastprofessor für Literaturkritik an der Georg-August-Universität Göttingen. 2009 Kurator der Ausstellung "Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland".
Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Kritik
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ernst-Robert Curtius-Förderpreis für Essayistik (1996). Alfred Kerr-Preis für Literaturkritik (2012).
Veröffentlichungen (Auswahl): Graue Verführung, Gedichte (1983, Nachtcaféverlag). Fritz Rudolf Fries und der Rausch im Niemandsland: eine Möglichkeit der DDR-Literatur, (1985, Edition Nachtcafé). Kein Mann, kein Schuß, kein Tor: das Drama des deutschen Fußballs (1993, Beck). Orte Paul Celans (1996, Zsolnay). Wie man Gedichte und Landschaften liest: Celan am Meer (2006, Marebuchverlag). Schlußball: die Deutschen und ihr Lieblingssport (2006, Suhrkamp). Im Eulenkraut: Hermann Lenz und Hohenlohe (2006, Keicher). Berichtserstatter des Tages: Briefwechsel zwischen Hermann Lenz und Peter Handke (2006, Insel, als Hrsg., gemeinsam mit Charlotte Brombach und Ulrich Rüdenauer).
Sekundärliteratur (Auswahl): -
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