Helmut Böttiger Hintergrund-Information: Leipziger Buchpreis 2013 an Helmut Böttiger

*8.September 1956 in Creglingen, lebt und arbeitet in Berlin

Stationen u.a.: Studium Germanistik in Freiburg i. Br. Dissertation über Fritz Rudolf Fries und die DDR-Literatur. Kulturredakteur bei verschiedenen Zeitungen. Seit 2000 freier Autor und Kritiker. Gastprofessor für Literaturkritik an der Georg-August-Universität Göttingen. 2009 Kurator der Ausstellung "Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland".

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ernst-Robert Curtius-Förderpreis für Essayistik (1996). Alfred Kerr-Preis für Literaturkritik (2012). Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse (2013).

Veröffentlichungen (Auswahl): Graue Verführung, Gedichte (1983, Nachtcaféverlag). Fritz Rudolf Fries und der Rausch im Niemandsland: eine Möglichkeit der DDR-Literatur, (1985, Edition Nachtcafé). Kein Mann, kein Schuß, kein Tor: das Drama des deutschen Fußballs (1993, Beck). Orte Paul Celans (1996, Zsolnay). Wie man Gedichte und Landschaften liest: Celan am Meer (2006, Marebuchverlag). Schlußball: die Deutschen und ihr Lieblingssport (2006, Suhrkamp). Im Eulenkraut: Hermann Lenz und Hohenlohe (2006, Keicher). Berichtserstatter des Tages: Briefwechsel zwischen Hermann Lenz und Peter Handke (2006, Insel, als Hrsg., gemeinsam mit Charlotte Brombach und Ulrich Rüdenauer). Die Gruppe 47, Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb (2012, DVA). Wir sagen uns Dunkles. Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan 2017, DVA, von Helmut Böttiger).

Sekundärliteratur (Auswahl): -

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