Klara Blum
(Zhu Bailan)

*27.November 1904 in Czernowitz, +4.Mai 1971 in Guangzhou/China

Stationen u.a.: Deutschsprachige jüdische, österreichische, sowjetische und chinesische Schriftstellerin. 1923 Abgebrochenes Studium Pyschologie in Wien. Journalistin. Geht 1929 als überzeugte Zionisten nach Palästina. Rückkehr nach Österreich. Geht 1934 mit einem Stipendium in die Sowjetunion und bleibt dort dauerhaft und erhält 1935 die sowjetische Staatsbürgerschaft. 1937 kurze Beziehung mit dem chinesischen Regisseur Zhu Xiangcheng. Nach 1945 kann sie über Warschau, Prag, Budapest, Bukarest und Paris nach China ausreisen. Wird 1952 Professorin für deutsche Literatur und Sprache an der Universität Nanjing und 1957 an einer Hochschule in Guangzhou. Nimmt 1954 die chinesische Staatsbürgerschaft an.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Aufenthaltsstipendium in der Sojetunion (1934).
- Mitglied der "Internationalen Vereinigung Revolutionärer Schriftsteller".

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Antwort (1939). Wir entscheiden alles (1941). Donauballaden (1942). Der Hirte und die Weberin, Roman (1951). Das Lied von Hongkong, Novellen (1959). Der weite Weg (1960). Klara Blum - Zhu Bailan (1996, von Zhidong Yang).

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