Maurice Blanchot zum Text (aus:Im gewollten Augenblick)

*22.September 1907 in Quain/Frankreich, +20.Februar 2003 bei Versailles/Frankreich

Stationen u.a.: Studium in Paris und Straßburg. Lebenslange Freundschaft mit dem jüdischen Philosophen Emmanuel Levinas. Wird von den deutschen Besatzern in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs zum Tode verurteilt. Kann dem Erschießungskommando aber entkommen. Mitglied der Résistance. Unterschreibt das "Manifest der 121" gegen den Algerienkrieg. Lebt völlig zurückgezogen bei Versailles.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Essay, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Thomas l'obscur/Thomas der Dunkle, Roman (1941/1987 - Übertragung Jürg Laederach). Aminadab (1942). Le Très-haut/Der Allerhöchste, Roman (1948/2011, Matthes&Seitz - Übertragung Nathalie Mälzer-Semlinger). LArret de mort (1948). Le livre à venir, Essay (1937/1957). Der Gesang der Sirenen, Essays (1959). Die Frist, Roman (1962). Der Wahnsinn des Tages, Essay (1979). Die Literatur und das Recht auf den Tod, Essay (1982). Die wesentliche Einsamkeit (1984 - Übertragung Gerd Henniger). Der Augenblick meines Todes, Erzählung (1994/1995). Das Tier von Lascaux (1999 - Übertragung Eleonore und Hans-Jost Frey und Felix Philipp Ingold). Im gewollten Augenblick, Erzählung (2004, Edition Engeler - Übertragung Jürg Laederach). Die Schrift des Desasters (2005, Wilhelm Finck-Verlag - Übertragung Gerhard Poppenberg und Hinrich Weidemann). Jener, der mich nicht begleitete, Erzählung (2006, Edition Engeler - Übertragung Jürg Laederach). Der letzte Mensch, Erzählung (2006, Edition Engeler - Übertragung Jürg Laederach). Die uneingeschränkte Gemeinschaft, Essay (2008, Matthes&Seitz).

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